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Zodiakallicht

Zodiakallicht [1]

Jetzt im September gehts wieder los: Frühmorgens, kurz vor Sonnenaufgang und bei sehr klarem Himmel (am besten von einem erhöhten Aussichtspunkt außerhalb größerer lichtstarker Siedlungen/Städte) sieht man im Osten das Zodiakallicht (Tierkreislicht). Für ca. zwei Stunden erscheint ein Lichtkegel, dessen Mittelachse die Ekliptik ist.

Das Zodiakallicht hat seinen Namen daher, dass es immer im Tierkreis zu stehen scheint. Es wird durch zahlreiche winzige Staubpartikel verursacht, die wie die Erde und die anderen Planeten auf der Ekliptikebene um die Sonne kreisen, ist also ein ekliptikales Phänomen. Durch diese Staubpartikel wird das Licht der gleich aufgehenden Sonne reflektiert und gestreut und so ein Lichtkegel erzeugt, der bei optimalen Bedingungen ungefähr so hell leuchtet, wie die Milchstraße.

Damit dies Zodiakallicht sichtbar wird, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:

Diese Bedingungen gibts nur zweimal im Jahr:

Zu diesen Zeiten verläuft die Linie der Ekliptik mit einem Winkel von 63 Grad (steiler geht es in unseren Breiten nicht) besonders steil über den Himmel.

Dieses Jahr markiert Saturn als sehr hell leuchtender Punkt hoch im Osten die Ekliptik. Besonders günstig zur Beobachtung des Zodiakallichts diesen Herbst dürfte die Zeit nach dem 20. September sein, denn dann verabschiedet sich der helle, es leicht überstrahlende Mond vom frühmorgendlichen Himmel.

Mehr Infos bei Wkipedia [1].

Übrigens sollen schon die alten Ägypter das Zodiakallicht gekannt haben, vielleicht inspirierten sie ja Ausblicke wie dieser zum Bau der Pyramiden? 😉

Zodiakallicht Namibia

 

Zodiakallicht über dem Gr. Gamsberg in Namibia
Bildquelle: http://www.astrophoto.de/Zodiakallicht.html [2]
(da gibts noch mehr schöne Bilder :-))