Halley, Watson, Crick & Co

Uih, das verspricht schöne Schmökerzeiten! 😉

Die britische Gelehrtengesellschaft Royal Society, die seit ihrer Gründung im Jahre 1660 die Förderung wissenschaftlicher Forschung unterstützt, öffnet ihr erweitertes Archiv mit wissenschaftlichen Dokumenten aus über 340 Jahren im Internet (darunter solche von Michael Faraday, Isaac Newton und auch das erste Forschungspapier des Physikers Stephen Hawking) für einen kurzen Zeitraum:

Das Archiv beinhaltet nun bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen, darunter Halleys Beschreibung seines Kometen im Jahre 1705, Details der Doppel-Helix des DNS von James Watson und Francis Crick von 1954 und Edmond Stones Entdeckung, dass Weidenborke Fieber heilen kann, was später zur Entwicklung des Aspirin führte. Robert Boyle dachte 1665 über Bluttransfusionen nach, wozu es die passenden Dokumente online gibt.

Frühe Beiträge beschreiben, wie etwa Kapitän James Cook die Besatzung an Bord der HMS Endeavour am Leben hielt oder zeigen das Erstaunen der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts über die Leistung eines achtjährigen Mozart. Auch einige eher amüsante Experimente und Entdeckungen sind in der Online-Datenbank zu finden, welche laut der Royal Society die Neugier der frühen wissenschaftlichen Pioniere zeigen würden.

Das erweiterte Angebot soll für etwa zwei Monate ab dem heutigen 14. September 2006 zur Verfügung stehen. Im Dezember 2006 wird das Archiv dann nur noch für Abonnenten von wissenschaftlichen Zeitschriften der Royal Society frei zugänglich sein – ansonsten muss für die Ansicht der einzelnen wissenschaftlichen Dokumente eine Gebühr gezahlt werden.

(Quelle: golem.de)

-> Zum Archiv der Royal Society