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	<title>.·. wend.de .·.</title>
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	<description>Krasse Einblicke - umwerfende Ausblicke</description>
	<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:30:24 +0000</pubDate>
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		<title>Die M&#228;r von der sozialen Kirche(nsteuer)</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/03/09/die-mr-von-der-sozialen-kirchensteuer/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Un-Glauben]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[So mancher, den ich kenne, zahlt Kirchensteuer nicht, weil er an Gott glaubt, sondern daran, dass dies Geld insbesondere auch sozialen Projekten der Kirchen zugute k&#228;me.
Doch nur etwa f&#252;nf Prozent der Kircheneinnahmen (Kirchensteuer und staatliche Zuwendungen aus Staatsvertr&#228;gen usw.) werden f&#252;r soziale Zwecke ausgegeben (Quelle). Die Finanzierung kirchlicher sozialer Einrichtungen folgt den gleichen Regeln wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mancher, den ich kenne, zahlt Kirchensteuer nicht, weil er an Gott glaubt, sondern daran, dass dies Geld insbesondere auch sozialen Projekten der Kirchen zugute k&#228;me.</p>
<p>Doch nur etwa f&#252;nf Prozent der Kircheneinnahmen (Kirchensteuer und staatliche Zuwendungen aus Staatsvertr&#228;gen usw.) werden f&#252;r soziale Zwecke ausgegeben (<a href="http://www.merkur.de/2010_08_cwkom_finanzen.40466.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>). Die Finanzierung kirchlicher sozialer Einrichtungen folgt den gleichen Regeln wie die der kommunalen, ist &#252;ber Leistungsentgelte wie z.B. Pfleges&#228;tze staatlicher Kostentr&#228;ger geregelt. (Mit dem gro&#223;en Unterschied, dass Mitarbeitende kirchlicher Einrichtungen Arbeitnehmer zweiter Klasse mit weniger Rechten sind, siehe auch <a href="http://www.wend.de/2010/03/08/kirchenrecht-bricht-streikrecht/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>.)</p>
<p>Auf die Frage <em>“Die Kirche unterh&#228;lt mit den Mitteln aus der Kirchensteuer ja auch viele soziale Einrichtungen. Einmal angenommen, die Kirche w&#252;rde von den Einnahmen aus der Kirchensteuer nur einen sehr geringen Teil oder gar nichts f&#252;r soziale Zwecke ausgeben. W&#228;re das f&#252;r Sie pers&#246;nlich ein Grund aus der Kirche auszutreten oder w&#228;re das f&#252;r Sie kein Grund?”</em> antworten knapp 47% mit Ja - sie w&#252;rden also austreten. Unter den 14-29j&#228;hrigen sind es sogar 61%, unter den 30-44j&#228;hrigen immerhin noch 56% (Quelle: <a href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirchenaustritt_falls_keine_Sozialkirche__2005_02.pdf" target="_blank" class="lipdf">fowid</a>)</p>
<p>Matthias Krause kommt in seinem Artikel “<a href="http://hpd.de/node/8966" target="_blank" class="liexternal">Nur 5 Prozent Soziales</a>” zu dem Schluss, dass die Allgemeinheit von Kirchenaustritten profitiert:</p>
<blockquote><p><strong>Kirchenaustritte entlasten die Allgemeinheit</strong></p>
<p>Bereits mit der bisherigen Angabe von 10 Prozent ergab sich der Effekt, dass die Allgemeinheit finanziell von Kirchenaustritten profitiert: Denn w&#228;hrend von der gezahlten Kirchensteuer nur 10 Prozent der Allgemeinheit zugute kommen, flie&#223;en von der eingesparten Kirchensteuer im Schnitt etwa 33 Prozent an den Staat – weil die gesparte Kirchensteuer ja besteuert wird.</p>
<p>Mit der neuen Angabe von 5 Prozent f&#252;hrt das dazu, dass von einem Euro gezahlter Kirchensteuer rechnerisch etwa 5 Cent direkt f&#252;r soziale Zwecke ausgegeben werden, w&#228;hrend von einem “gesparten” Kirchensteuer-Euro etwa 33 Cent der Allgemeinheit zugute kommen.´[…]</p>
<p><strong>Thielmanns “Faustformel”</strong></p>
<p>Thielmann erw&#228;hnt aber auch eine “Faustformel”, derzufolge sich jeder Kirchensteuer-Euro “verdreifache” soll. Selbst, wenn das so w&#228;re, w&#252;rde die Allgemeinheit immer noch von Kirchenaustritten profitieren, denn in dem obigen Beispiel w&#252;rden dann wertm&#228;&#223;ig 15 Cent aus der Kirchensteuer sozialen Zwecken zugute kommen, w&#228;hrend dem nach wie vor die 33 Cent gegen&#252;ber stehen, die der Staat von der gesparten Kirchensteuer profitiert – und die er zur Kompensation der kirchlichen Zahlungen einsetzen k&#246;nnte, ja m&#252;sste.</p>
</blockquote>
<p>Wer <a href="http://www.kirchenaustritt.de/" target="_blank" class="liexternal">austritt</a>, kann selbst bestimmen, welchem guten Zweck er das so gesparte Geld spenden m&#246;chte.</p>
<p>F&#252;r weitere Informationen zu diesem Thema, finanzielle Kirchen-Privilegien usw., siehe auch: <a href="http://www.ibka.org/artikel/geld.html" target="_blank" class="liexternal">Kirche und Geld</a> und <a href="http://www.ibka.org/infos/privilegien.html" target="_blank" class="liexternal">Kirchenprivilegien abschaffen</a> sowie <a href="http://www.kirchensteuer.de/" title="http://www.kirchensteuer.de/" target="_blank" class="liexternal">kirchensteuer.de</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Kirchenrecht bricht Streikrecht&#8221;</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/03/08/kirchenrecht-bricht-streikrecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Un-Glauben]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nennt man es hier. Da ich das Streikrecht nicht nur f&#252;r ein Grundrecht (gem&#228;&#223; unseres Grundgesetzes) halte, sondern auch f&#252;r ein Menschenrecht, spricht ein Freund meiner Meinung nach zu Recht von: &#34;Kirchenrecht bricht Menschenrecht”
Worum geht es? Am 3. M&#228;rz entschied das Arbeitsgericht Bielefeld, dass Streikaufrufe in diakonischen Einrichtungen unzul&#228;ssig sind.




Siehe auch: ver.di bedauert Entscheidung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nennt man es <a href="http://www.jungewelt.de/2010/03-04/040.php" target="_blank" class="liexternal">hier</a>. Da ich das Streikrecht nicht nur f&#252;r ein Grundrecht (gem&#228;&#223; unseres Grundgesetzes) halte, sondern auch f&#252;r ein Menschenrecht, spricht ein Freund meiner Meinung nach zu Recht von: <em><strong>&quot;Kirchenrecht bricht Menschenrecht”</strong></em></p>
<p>Worum geht es? Am 3. M&#228;rz entschied das Arbeitsgericht Bielefeld, dass Streikaufrufe in diakonischen Einrichtungen unzul&#228;ssig sind.</p>
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</div>
<p>Siehe auch: <a href="https://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=42696eca-26cd-11df-4d33-0019b9e321cd" target="_blank" class="liexternal">ver.di bedauert Entscheidung des Arbeitsgerichts Bielefeld</a></p>
<p><a href="https://gesundheit-soziales.verdi.de/kirchen_diakonie_caritas/data/Info-Tarifbewegung-Diakonie-04.03.2010.pdf" target="_blank" class="lipdf">Streik in zwei Landeskirchen verboten</a>:</p>
<blockquote><p>Am 3. M&#228;rz 2010 urteilte das Arbeitsgericht Bielefeld in erster Instanz, dass ver.di in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und deren diakonischen Werken nicht streiken darf, um bessere Arbeits- und Lohnbedingungen zu erreichen. Betroffen sind in NRW auch die Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.</p>
<p>Die ver.di-Arbeitsniederlegungen im Mai und September 2009 hatten die Arbeitgeber beim Diakonischen Werk der EKD so unter Druck gebracht, dass sie in der Arbeitsrechtlichen Kommission am 19. November 2009 schlie&#223;lich deutlich h&#246;heren L&#246;hnen zustimmten. Damit die Diakoniebesch&#228;ftigten nie wieder so viel Druck aus&#252;ben k&#246;nnen, haben die Arbeitgeber das weltliche Arbeitsgericht angerufen, um ihnen das Streiken auf alle Zeiten verbieten zu lassen. Diakonie-MitarbeiterInnen sollen in Lohnkonflikten dauerhaft unterlegen sein.</p>
</blockquote>
<p>Weiter hei&#223;t es, J&#252;rgen K&#252;hling, Richter am Bundesverfassungsgericht a.D., zeige sich optimistisch f&#252;r die kirchlichen ArbeitnehmerInnen:</p>
<blockquote><p>“Das erstinstanzliche Urteil &#252;berrascht mich nicht. Es ist aber noch alles offen. Alle gehen davon aus, dass das Verfahren bis zum Bundesverfassungsgericht geht, und ich kann mir nicht vorstellen, dass das Bundesverfassungsgericht Arbeitsniederlegungen im Kirchenbereich einfach verbietet. Das Bundesverfassungsgericht hat die beiden Grundrechte der Koalitionsfreiheit und der Kirchenautonomie im Bereich der Religionsaus&#252;bung abgewogen aufeinander zu beziehen; es hatte noch nie einen vergleichbaren Fall. Ich denke, Arbeitnehmer bei den Kirchen k&#246;nnen optimistisch sein, was das Streikrecht betrifft.”</p>
</blockquote>
<p>Der Vizepr&#228;sident des Diakonischen Werkes der EKD, Wolfgang Teske, <a href="http://www.wohlfahrtintern.de/news-einzelansicht/?tx_ttnews[tt_news]=397&amp;tx_ttnews[backPid]=13&amp;cHash=41a7c67de17b4e35c9e39b626ee1ffdb" target="_blank" class="liexternal">begr&#252;&#223;t</a> das Urteil zum Streikverbot:</p>
<blockquote><p>&quot;Mit der Entscheidung wird best&#228;tigt, dass die Streikaufrufe in diakonischen Einrichtungen im Herbst letzten Jahres unzul&#228;ssig waren und k&#252;nftig nicht wiederholt werden d&#252;rfen&quot;</p>
</blockquote>
<p>In kirchlichen/diakonischen Einrichtungen gibt es keine Betriebsr&#228;te, sondern nur Mitarbeitervertretungen (MAV) – mit erheblich weniger Rechten (siehe auch <a href="http://www.wend.de/2009/09/25/und-noch-mal-christen-sind-ganz-anders/" target="_blank" class="liinternal">hier</a>).</p>
<p>Aber selbst diese wenigen Rechte waren den kirchlichen Arbeitgebern anscheinend noch <a href="https://gesundheit-soziales.verdi.de/kirchen_diakonie_caritas/data/Info-Tarifbewegung-Diakonie-04.03.2010.pdf" target="_blank" class="lipdf">zu viel</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Ganz neu: MAVen m&#252;ssen &#252;ber Lohnverhandlungen schweigen</strong></p>
<p>Dass der Dritte Weg kein Ersatz f&#252;r Tarifverhandlungen sein kann, zeigt das Urteil des Kirchengerichtshof der EKD vom Januar 2010. Danach d&#252;rfen Mitglieder von Mitarbeitervertretungen (MAV) die Besch&#228;ftigten weder zu Lohnforderungen befragen, noch &#252;ber den Stand der Verhandlungen in den Arbeitsrechtlichen Kommissionen informieren. Wie sollen die Besch&#228;ftigten k&#252;nftig ihre Forderungen vortragen oder sich zur Annahme eines Verhandlungsergebnisses &#228;u&#223;ern? Die Mitglieder von Arbeitsrechtlichen Kommissionen hatten noch nie eigene finanzielle Mittel f&#252;r solche demokratische Kommunikation – nun ist der Weg &#252;ber die MAV auch noch versperrt. Auch Unterst&#252;tzungsaktionen f&#252;r die Arbeitnehmerseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission d&#252;rfen MAVen nicht organisieren.</p>
</blockquote>
<p>Der oben genannte “Dritte Weg” ist die Regelung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_der_Kirchen" class="liwikipedia">Arbeitsverh&#228;ltnisse in der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland</a> und soll eine einvernehmliche Gestaltung der Arbeitsvertragsrichtlinien und der Verg&#252;tung in einer parit&#228;tisch besetzten Kommissionen sicher stellen.</p>
<p>Dieser Dritte Weg gilt allerdings l&#228;ngst als gescheitert. </p>
<blockquote><p>Bislang werden die Arbeits- und Einkommensbedingungen in den kirchlichen Einrichtungen von einer »Arbeitsrechtlichen Kommission« festgelegt. Diese ist zwar parit&#228;tisch mit Unternehmens- und Besch&#228;ftigtenvertretern besetzt, im Zweifelsfall entscheidet aber eine Zwangsschlichtung. W&#228;hrend die Kirchen ihren Besch&#228;ftigten in Krankenh&#228;usern, Altenheimen und Pflegeeinrichtungen fr&#252;her stets das Einkommensniveau des &#246;ffentlichen Dienstes zugestand, verschaffen sie sich seit einigen Jahren durch Lohnk&#252;rzungen einen Wettbewerbsvorteil gegen&#252;ber kommunalen H&#228;usern. Laut ver.di liegen die Verdienste Neueingestellter mittlerweile um bis zu 30 Prozent unter diesem Niveau.</p>
</blockquote>
<p>(<a href="http://www.jungewelt.de/2010/03-04/040.php" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>)</p>
<blockquote><p><strong>Beliebigkeitsklauseln und AVR-Flucht</strong></p>
<p>Was Arbeitsrechtliche Kommissionen beschlie&#223;en, wird immer h&#228;ufiger von diakonischen Arbeitgebern ignoriert. Viele Landeskirchen haben Beliebigkeitsklauseln geschaffen. Danach muss sich ein Arbeitgeber nicht an das Arbeitsrecht des Diakonischen Werkes halten, bei dem er Mitglied ist – er muss nur irgendein kirchliches Vertragswerk anwenden.</p>
</blockquote>
<p>(<a href="https://gesundheit-soziales.verdi.de/kirchen_diakonie_caritas/data/Info-Tarifbewegung-Diakonie-04.03.2010.pdf" target="_blank" class="lipdf">Quelle</a>)</p>
<blockquote><p>Immer mehr Besch&#228;ftigte des Diakonischen Werks weigern sich, den tarifrechtlichen Sonderweg der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mitzugehen. Das ist auf der Delegiertenversammlung zur Wahl der Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) des Diakonischen Werkes am heutigen Donnerstag deutlich geworden. […] Auf der Delegiertenversammlung in Hannover hatten zuvor Arbeitnehmervertreter aus regionalen Diakonischen Werken die weitere Mitarbeit in der ARK verweigert, indem sie keine Arbeitnehmervertreter w&#228;hlten. Anlass waren die Erfahrungen der Besch&#228;ftigten mit jahrelangen Nullrunden in der Diakonie, die erst nach den von ver.di-Kolleginnen und -Kollegen durchgef&#252;hrten Aktionen und Warnstreiks beendet werden konnten. Kritisiert wurde auf der Versammlung vor allem, dass in der Kommission ein fairer Interessenausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht m&#246;glich sei. </p>
<p>In der ARK werden die Regelungen der Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) f&#252;r die etwa 150.000 Besch&#228;ftigten in den Diakonischen Einrichtungen im Rahmen des tarifrechtlichen Sonderwegs der Kirchen beschlossen.</p>
</blockquote>
<p>(<a href="https://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=58fc014c-0c1b-11df-5970-0019b9e321e1" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>)</p>
<p>Das Grundgesetz gilt innerhalb kirchlicher Einrichtungen nur eingeschr&#228;nkt. Die ArbeitnehmerInnen (Verwaltungsangestellte, HauswirtschaftlerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, SozialarbeiterInnen usw.)&#160; des nach dem Staat zweitgr&#246;&#223;ten Arbeitgebers in Deutschland m&#252;ssen Einschr&#228;nkungen ihrer individuellen Freiheiten hinnehmen (z.B. besteht f&#252;r sie keine Religionsfreiheit, f&#252;r den Fall des Kirchenaustritts wird mit K&#252;ndigung gedroht usw.) und haben weniger Rechte als Kollegen in anderen Wirtschaftszweigen, die durch Staatsvertr&#228;ge, die meist aus der Zeit der Weimarer Republik und der Nazi-Diktatur unver&#228;ndert in die bundesdeutsche Verfassung &#252;bernommen wurden, geregelt werden.</p>
<p>Dies trifft Millionen Menschen. Obwohl die Finanzierung kirchlicher sozialer Einrichtungen den gleichen Regeln wie die der kommunalen folgt, &#252;ber Leistungsentgelte wie z.B. Pfleges&#228;tze staatlicher Kostentr&#228;ger geregelt ist, sind die dort arbeitenden Menschen Arbeitnehmer zweiter Klasse. Das muss ein Ende haben. Ordentliche Tarifvertr&#228;ge, Betriebsr&#228;te&#160; und gleiche Rechte m&#252;ssen her. Die Kirchenautonomie sollte sich auf den verk&#252;ndigungsnahen Bereich beschr&#228;nken und dieser sollte auch von den Kirchen selbst finanziert werden (und nicht wie bisher Bischofsgeh&#228;lter vom Staat bezahlt werden etc.).</p>
<p>Die Staatsvertr&#228;ge mit den Kirchen geh&#246;ren komplett auf den Pr&#252;fstand. Es geht auch nicht an, dass mit diesen jeder, egal ob anders- oder nicht gl&#228;ubig, gezwungen wird, die Kirchen zu finanzieren. Das ist eine nicht zu tolerierende Benachteiligung anderer Weltanschauungen.</p>
<p>Man kann daher nur hoffen, dass ver.dis Weg durch die Instanzen von dem Erfolg gekr&#246;nt sein wird, den J&#252;rgen K&#252;hling weiter oben nennt und er dies nicht zu optimistisch sieht. </p>
<p>Wieder einmal zeigt sich, wie wahr Gerd L&#252;demanns Worte sind:</p>
<blockquote><p>Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden w&#228;hrend der Aufkl&#228;rung <em>gegen</em> die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie m&#252;ssen sie erst noch erlernen.</p>
</blockquote>
<p>Die Kirchen haben da noch viel zu lernen. Lehren wir es sie. </p>
<p>Wie sagte schon der olle Hillel sinngem&#228;&#223;: <em>Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?</em></p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wend.de/2009/01/28/prinzip-naechstenliebe-bethel-als-arbeitgeber/" class="liinternal">Prinzip N&#228;chstenliebe - Bethel als Arbeitgeber</a></li>
<li>&#160;<a href="http://www.wend.de/page/2/?s=christliche+werte" target="_blank" class="liinternal">“Christliche Werte?”</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Katholische Kirche ist gr&#246;&#223;te Schutzorganisation f&#252;r P&#228;dosexuelle&#8220;</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/03/07/katholische-kirche-ist-grte-schutzorganisation-fr-pdosexuelle/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Un-Glauben]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[So zitiert Der Westen die Sexual-Psychologin Sophinette Becker, die als Ursache daf&#252;r die “autorit&#228;ren Strukturen, die Tradition der Vertuschung und die Doppelmoral der katholischen Kirche” ausmacht.
Im Spiegel kritisiert Eugen Drewermann
eine &#34;repressive Sexualmoral&#34;, die zu &#34;Verformungen der Triebentwicklung schon im Kindesalter, bei Jugendlichen, bei Klerikern&#34; f&#252;hre. &#34;Und es ist keine &#220;bertreibung zu glauben, dass die Furcht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So zitiert <strong><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/Katholische-Kirche-ist-groesste-Schutzorganisation-fuer-Paedosexuelle-id2610823.html" target="_blank" class="liexternal">Der Westen</a></strong> die Sexual-Psychologin Sophinette Becker, die als Ursache daf&#252;r die <strong><em>“autorit&#228;ren Strukturen, die Tradition der Vertuschung und die Doppelmoral der katholischen Kirche”</em></strong> ausmacht.</p>
<p>Im <strong><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678203,00.html" target="_blank" class="liexternal">Spiegel</a></strong> kritisiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Drewermann" target="_blank" class="liwikipedia">Eugen Drewermann</a></p>
<blockquote><p>eine &quot;repressive Sexualmoral&quot;, die zu &quot;Verformungen der Triebentwicklung schon im Kindesalter, bei Jugendlichen, bei Klerikern&quot; f&#252;hre. &quot;Und es ist keine &#220;bertreibung zu glauben, dass die Furcht der katholischen Kirche vor der Homosexualit&#228;t begr&#252;ndet ist in den Folgen ihrer eigenen Sexualfeindlichkeit.&quot; […] Nach Einsch&#228;tzung Drewermanns hat der Missbrauch in der katholischen Kirche einen noch weitaus gr&#246;&#223;eren Umfang als bisher angenommen. &quot;Man muss unterstellen, dass in all den L&#228;ndern, in denen die katholische Kirche Macht besitzt, Kinder auszubilden und ein Monopol sogar zu erheben, in vielen Bildungsbereichen die gleichen Fakten aufzufinden sein werden.&quot; Jetzt gehe es um Irland, die USA und Deutschland - &quot;aber man kann mit Blindheit vermuten, dass es bei n&#228;herem Nachsehen viele andere katholisch gepr&#228;gte L&#228;nder wom&#246;glich noch viel &#228;rger betreffen wird&quot;.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.n24.de/news/newsitem_5902400.html" target="_blank" class="liexternal">Ersch&#252;tternde Details im Missbrauchsskandal</a> </p>
<blockquote><p>Brutale Qu&#228;lereien, sexuelle &#220;bergriffe und eine Kultur des Wegschauens: Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Deutschland nimmt immer gr&#246;&#223;ere Dimensionen an.</p>
</blockquote>
<p> “Seine Peinlichkeit” (wie ihn die <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/444/503665/text/" target="_blank" class="liexternal">S&#252;ddeutsche</a> nennt) Bischof Mixa zeigt sich hingegen weiterhin unf&#228;hig (oder unwillig?) die Ursachen des Problems zu erfassen und beim Namen zu nennen und prangert die 68er und die “sogenannte sexuelle Revolution” an (<a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/444/503665/text/" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>).</p>
<p>Kurz: Seine Peinlichkeit Bischof Mixa hat mal wieder gar nichts verstanden. Aber <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,618676,00.html" target="_blank" class="liexternal">das</a> sind wir ja von ihm <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,610333,00.html" target="_blank" class="liexternal">gewohnt</a>, um nur mal zwei Beispiele von zig zu nennen.</p>
<p>Da nehmen sich seine <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678203,00.html" target="_blank" class="liexternal">Beteuerungen</a></p>
<blockquote><p>Als Seelsorger mache es ihn &quot;zutiefst betroffen&quot;, wie selbst Priester in &quot;entsetzlicher Weise schuldig werden k&#246;nnen&quot;</p>
</blockquote>
<p>f&#252;r mich nicht gerade glaubw&#252;rdig aus, eher als Krokodilstr&#228;nen – ebenfalls wie gewohnt.</p>
<p>Statt sich endlich mal an die eigene Nase zu packen, wirklich etwas zu unternehmen, um die Gefahr immer wieder neuer Opfer, weiterer missbrauchter Kinder, bestm&#246;glich abzuwenden, will man weiter vertuschen (“<a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678203,00.html" target="_blank" class="liexternal">Mixa verteidigte die Praxis der katholischen Kirche, Verdachtsf&#228;lle von Missbrauch vornehmlich intern zu regeln.</a>”) und ignoriert professionelle Hilfe: </p>
<p><strong>“</strong><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,677032,00.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Wie Blinde, die glauben, sehen zu k&#246;nnen</strong></a><strong>”</strong></p>
<blockquote><p><strong>Pr&#228;ventionsexperte Klaus Beier von der Berliner Charité hat ein Konzept - nur im Vatikan will davon keiner etwas h&#246;ren.</strong> […]</p>
<p><strong>SPIEGEL ONLINE:</strong> Was w&#252;rde denn passieren, wenn die Kirche endlich offener und transparenter mit dem Thema umginge?</p>
<p><strong>Beier:</strong> Das w&#252;rde uns helfen, potentielle P&#228;dophile viel fr&#252;her auszumachen und ihnen rechtzeitig beizubringen, wie man das eigene Verhalten kontrolliert - bevor es Opfer gibt. Unsere jetzigen Patienten sind um die 40, wenn es gel&#228;nge, j&#252;ngere M&#228;nner mit bereits ausgepr&#228;gter Pr&#228;ferenzstruktur zu erreichen, w&#228;re ein gro&#223;er Schritt getan. Dazu m&#252;sste die Kirche fachgerechte Diagnostik und Therapie unterst&#252;tzen. […]</p>
<p><strong>SPIEGEL ONLINE:</strong> US-Forscher wie David Finkelhorn gehen davon aus, dass ein streng hierarchisches Setting die Wahrscheinlichkeit von Missbrauch generell erh&#246;ht.</p>
<p><strong>Beier:</strong> Ein geschlossenes System mit klaren Gesetzen f&#252;hrt dazu, dass sich potentielle T&#228;ter in einer falschen Sicherheit wiegen. Sie glauben, wenn man den Regeln folgt, ist alles unter Kontrolle. Gleichzeitig haben sie eine geheime Welt - das sind ihre Phantasien. […]</p>
<p><strong>SPIEGEL ONLINE:</strong> Sie haben einen Brief an Papst Benedikt XVI. geschrieben, in dem Sie der Kirche Hilfe anbieten im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Hat sich der Vatikan &#252;ber Ihren Vorsto&#223; gefreut?</p>
<p><strong>Beier:</strong> Nun, man hat sich bedankt, meinen Vorschlag zur Kenntnis genommen und mir mitgeteilt, dass man die Unterlagen zur Kurie weiterleiten wolle. Das ist allerdings schon &#252;ber ein Jahr her. […]</p>
</blockquote>
<p><strong>Ignorieren, vertuschen, einsch&#252;chtern, abmahnen …</strong></p>
<p>Der <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2003/aug/17/religion.childprotection" target="_blank" class="liexternal">Guardian berichtete 2003</a> von einem <a href="http://image.guardian.co.uk/sys-files/Observer/documents/2003/08/16/Criminales.pdf" target="_blank" class="lipdf">Dokument des Vatikan</a> aus dem Jahre 1962, das “strikteste Geheimhaltung” beim Umgang mit sexuellem Missbrauch anordnete und denen die nicht schweigen mit Exkommunikation drohte. Offiziell galt dies “nur” bis 2001. </p>
<p>Das Bistum Regensburg scheint kostenpflichtige Abmahnungen f&#252;r einen angemessenen Umgang mit dem Thema Missbrauch zu halten:</p>
<blockquote><p>Gestern machte die S&#252;ddeutsche Zeitung <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/147199" target="_blank" class="liexternal">bekannt</a>, wie ein katholischer W&#252;rdentr&#228;ger aus dem Bistum Regensburg Hinweise auf Kindsmissbrauch mit Abmahnungen erstickte. Der Fall eines Marburger Bloggers deutet darauf hin, dass dies kein Einzelfall gewesen sein k&#246;nnte.</p>
</blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/147204" target="_blank" class="liexternal">Mehr Abmahnmissbrauch im Bistum Regensburg?</a>)</p>
<p>Zum Fall des Marburger Bloggers hatte ich <a href="http://www.wend.de/2010/01/24/abmahnung-la-bistum-regensburg/" target="_blank" class="liinternal">hier bereits ausf&#252;hrlicher geschrieben</a>.</p>
<p>Sieht so ehrliches Interesse, Opfern wie T&#228;tern zu helfen, ehrliche Betroffenheit aus? Sieht so ehrliches Bestreben aus, etwas zu verbessern?</p>
<p>So sieht f&#252;r mich die v&#246;llige Unf&#228;higkeit, wenn nicht gar der v&#246;llige Unwillen aus, aus den eigenen Fehlern zu lernen.</p>
<p><strong>Ich schlie&#223;e daraus, dass die Katholische Kirche, jeder ihrer Verantwortlichen sowohl eine nicht unerhebliche Mitverantwortung an den Verbrechen an Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Obhut stehen, wie auch daran, dass Menschen in ihren Reihen zu T&#228;tern werden, tragen. </strong></p>
<p><strong>Zum einen durch die von ihr verk&#252;ndeten Lehren, die von ihr angewandte “Moral”, zum anderen durch ihren Umgang mit den Folgen dieser - Wegschauen, Vertuschen, Bedrohen.</strong></p>
<p>Das sollte endlich mal zu deutlichen Konsequenzen f&#252;hren. Ich frage mich ernsthaft, wie man solchen Institutionen noch Kinder anvertrauen kann, wie man darauf kommt, solche seien berechtigt in Ethikbeir&#228;ten, Rundfunkr&#228;ten etc. Einfluss auszu&#252;ben.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r&ouml;misch-katholischen_Kirche" target="_blank" class="liwikipedia">Sexueller Missbrauch in der r&#246;misch-katholischen Kirche</a> </p>
<p>(Leider mal wieder ein Beitrag f&#252;r meine <a href="index.php?s=christliche+werte" target="_blank" class="liinternal">Reihe “Christliche Werte?”</a>)</p>
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		<item>
		<title>BVG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/03/02/bvg-urteil-zur-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gespeicherten Telekommunikationsdaten sind “unverz&#252;glich zu l&#246;schen” und “d&#252;rfen nicht an die ersuchenden Stellen &#252;bermittelt werden”. 




&#160;
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen des TKG und der StPO &#252;ber die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gespeicherten Telekommunikationsdaten sind “unverz&#252;glich zu l&#246;schen” und “d&#252;rfen nicht an die ersuchenden Stellen &#252;bermittelt werden”. </p>
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</div>
<p>&#160;</p>
<blockquote><p>Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen des TKG und der StPO &#252;ber die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gew&#228;hrleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten. Auch gen&#252;gen sie nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen. Die Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig.</p>
</blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html" target="_blank" class="liexternal">Pressemitteilung des BVG</a>)</p>
<p>Mit zu den Gewinnern dieses Prozesses zu geh&#246;ren, freut mich nat&#252;rlich. Aber die Freude bleibt mir leider im Halse stecken. </p>
<p>Malte Welding trifft da mit seinem Beitrag “<a href="http://www.malte-welding.com/2010/03/02/wolfe-weiter-mit-der-beaufsichtigung-der-schafe-beauftragt-schafe-ausern-sich-zufrieden/" target="_blank" class="liexternal">W&#246;lfe weiter mit der Beaufsichtigung der Schafe beauftragt – Schafe &#228;u&#223;ern sich zufrieden</a>” auch meine Bedenken gut.</p>
<p>Da hat niemand aus Versehen oder weil er es nicht besser wusste, ein grundgesetzwidriges Gesetz erlassen. Nein, da wurde ganz gezielt gegen das Grundgesetz versto&#223;en. Und denen, die diesen Versto&#223; verantworten, gibt man nun diese Angelegenheit wieder in die H&#228;nde:</p>
<blockquote><p>Genau der Gesetzgeber, der die erste Attacke auf die Verfassung geritten ist. Das liegt in der Natur des Rechtsstaates. Dass aber DIESELBEN PERSONEN es noch einmal versuchen d&#252;rfen – das liegt daran, dass es bei uns leider nicht &#252;blich ist, dass gezielter Verfassungsbruch personelle Konsequenzen hat. Personelle Konsequenzen gibt es bei vagen Hitlervergleichen, fragw&#252;rdigem Dienstwagengebrauch und Flugzeugmissbrauch – die Verfassung zu sch&#228;nden ist unproblematisch.      <br />Es m&#252;sste jetzt eine R&#252;cktrittswelle ohne gleichen geben. Stattdessen werden die W&#246;lfe weiter die Schafe h&#252;ten. Und die Schafe? Die feiern.</p>
</blockquote>
<p>Stellen wir uns unser Grundgesetz als Damm vor, dann bedeutet dieses Urteil nur, dass ein gezielt gegrabenes Loch zugesch&#252;ttet wurde. Niemand hindert jedoch diese Leute daran, ein Loch genau daneben zu buddeln. Sie tun nicht nur das bzw. werden es tun, nein, sie buddeln laufend unz&#228;hlige L&#246;cher, im Wissen darum, dass ein paar mehr oder weniger unbeanstandet bleiben, viele kleine auch schnell ein gro&#223;es werden und sie den Damm so schon noch zum Brechen bringen werden.</p>
<p>Die Flutwelle wird die meisten &#252;berraschen. Beim Feiern &#252;ber ein gerade gestopftes Loch.</p>
<p>Die Konsequenzen zu ziehen, mit der Symptomdoktorei endlich aufzuh&#246;ren und den Buddlern die Schaufel aus der Hand zu nehmen, das erscheint den meisten – auch dem BVG – wohl immer noch zu erschreckend. Dass die Alternative ein Schrecken ohne Ende ist, das wollen sie nicht wahr haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>I feel that ice is slowly melting&#8230;</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/02/19/i-feel-that-ice-is-slowly-melting/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stimmungsbarometer]]></category>

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		<description><![CDATA[Here comes the sun!




Little darling, the smiles returning to the faces, little darling, it seems like years since it&#8217;s been here …
Gedacht als kleine Unterst&#252;tzung der V&#246;gel, die da heute im Garten und Wald aus Leibeskr&#228;ften nach Fr&#252;hling zwitscherten ;-)
Die Sehnsucht w&#228;chst nach&#160; … die Haut kitzelnden Sonnenstrahlen … den wehenden Farben duftender Blumen … [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Here comes the sun!</p>
<div style="padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:b9fff5a8-fb1b-4592-909c-1ffa6096a9d4" class="wlWriterEditableSmartContent">
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</div>
<p>Little darling, the smiles returning to the faces, little darling, it seems like years since it&#8217;s been here …</p>
<p>Gedacht als kleine Unterst&#252;tzung der V&#246;gel, die da heute im Garten und Wald aus Leibeskr&#228;ften nach Fr&#252;hling zwitscherten ;-)</p>
<p>Die Sehnsucht w&#228;chst nach&#160; … die Haut kitzelnden Sonnenstrahlen … den wehenden Farben duftender Blumen … Kuchengenuss im Stra&#223;encafe … L&#228;cheln … raus aus dem Winterschlaf … dem prickelnden neuen Erwachen …</p>
<p>Here comes the sun!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abmahnung à la Bistum Regensburg (Update 14 Uhr)</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/01/24/abmahnung-la-bistum-regensburg/</link>
		<comments>http://www.wend.de/2010/01/24/abmahnung-la-bistum-regensburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 07:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Un-Glauben]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wend.de/2010/01/24/abmahnung-la-bistum-regensburg/</guid>
		<description><![CDATA[Das Bistum Regensburg hat schon eine sehr eigene Auffassung von Recht, von seiner Auffassung von Ethik mal ganz zu schweigen.
Es lie&#223; dieser Tage den Brights Marburg durch das Rechtsanwaltsb&#252;ro Romatka &#38; Collegen, M&#252;nchen, eine kostenpflichtige Abmahnung zukommen (mit nur einem Tag Frist f&#252;r die Abgabe einer Unterlassungserkl&#228;rung), weil, so behauptet es, folgende Aussage in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bistum Regensburg hat schon eine sehr eigene Auffassung von Recht, von seiner Auffassung von Ethik mal ganz zu schweigen.</p>
<p>Es lie&#223; dieser Tage den <a href="http://marburg.thebrights.de/" target="_blank" class="liexternal">Brights Marburg</a> durch das Rechtsanwaltsb&#252;ro Romatka &amp; Collegen, M&#252;nchen, eine <a href="http://marburg.thebrights.de/2010/01/bingo-abmahnung/" target="_blank" class="liexternal">kostenpflichtige Abmahnung</a> zukommen (mit <a href="http://blog.thebrights.de/2010/01/21/abmahnung-berichterstattung-uber-padophilen-priester-unerwunscht/#more-6969" target="_blank" class="liexternal">nur einem Tag Frist</a> f&#252;r die Abgabe einer Unterlassungserkl&#228;rung), weil, so behauptet es, folgende Aussage in <a href="http://marburg.thebrights.de/2009/12/bischofsrucktritt-wegen-wegschaun-beim-kindsmissbrauch/" target="_blank" class="liexternal">diesem Artikel der Brights Marburg</a> nicht den Tatsachen entspr&#228;che:</p>
<blockquote><p>Das Oberlandesgericht N&#252;rnberg hatte nach der Verurteilung eines p&#228;dophilen Pfarrers wegen Ministranten-Missbrauchs deutlich vor der Wiedereinsetzung des Priesters in der Jugendarbeit gewarnt. Das Bistum Regensburg ignorierte das Statement des Gerichts und der heimlich sexhungrige Pfarrer von Riekhofen wurde 2007 prompt r&#252;ckf&#228;llig.</p></blockquote>
<p>Die Brights Marburg verlinken diesbez&#252;glich als Quelle einen <a href="http://www.handelsblatt.com/magazin/nachrichten/bistum-ignorierte-warnung-vor-erneutem-kindesmissbrauch;1330528" target="_blank" class="liexternal">Artikel des Handelsblatts</a>, indem es hei&#223;t:</p>
<blockquote><p>Das Oberlandesgericht N&#252;rnberg hatte nach der Verurteilung eines Priesters wegen Kindesmissbrauchs eindeutig vor der Wiedereinsetzung des Geistlichen in der Jugendarbeit gewarnt. Das Bistum Regensburg ignorierte die Empfehlung des Gerichts und der Priester wurde prompt r&#252;ckf&#228;llig.</p></blockquote>
<p>Trotzdem hat das Handelsblatt (<a href="http://marburg.thebrights.de/2010/01/bingo-abmahnung/" target="_blank" class="liexternal">Stand: 21.01.2010</a>) keine Abmahnung erhalten.</p>
<p>Hat das Regensburger Wochenblatt eine Abmahnung erhalten? Es <a href="http://www.trennungsvaeter.de/presse/07/Wochenblatt_041007.htm" target="_blank" class="liexternal">schreibt n&#228;mlich sehr deutlich</a>:</p>
<blockquote><p>Halte dich ferne von einer Sache, bei der L&#252;ge im Spiel ist”, hei&#223;t es im zweiten Buch Mose (23,7). Offenbar nimmt es der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig M&#252;ller mit der Wahrheit nicht so genau: Er hat, um die Einsetzung eines verurteilten Sexualstraft&#228;ters als Priester in Riekofen bei Regensburg zu rechtfertigen, nach Wochenblatt-Recherchen die Unwahrheit gesagt.</p></blockquote>
<p>Weiter hei&#223;t es dort:</p>
<blockquote><p>Wie dem Wochenblatt jetzt bekannt wurde, handelt es sich bei dem vom Bistum immer wieder zur Rechtfertigung des Einsatzes von Pfarrer Peter K. in Riekofen zitierten „Fachgutachten” gar nicht um ein solches. Justizsprecher Dr. Andreas Quentin vom Oberlandesgericht N&#252;rnberg legt auf diese Feststellung wert: „Wir sprechen nur dann von Gutachten, wenn ein vom Gericht bestellter Gutachter eingesetzt wird”. Das Bistum aber bezieht sich allenfalls auf eine Stellungnahme des Therapeuten von Pfarrer K.. Unwahr ist auch, anders als das Bistum stets behauptete, dass der Therapeut von Gerichts wegen bestellt wurde. Vielmehr hat ihn der Personalreferent des Bistums damals f&#252;r Pfarrer K. ausgesucht</p></blockquote>
<p>Laut Regensburger Wochenblatt gab es jedoch auch von Seiten der Justiz einen Gutachter: Dr. Bernd Ottermann vom Bezirksklinikum Straubing, Fachmann auf dem Gebiet der Forensik. Dieser will sich zu dem Gutachten nicht weiter &#228;u&#223;ern, sagt nur soviel:</p>
<blockquote><p>“Ich habe damals klar und deutlich gemacht, dass ein Einsatz in der Jugendseelsorge f&#252;r Herrn K. auf keinen Fall mehr in Frage kommen darf”</p></blockquote>
<p>Der vom Personalreferenten des Bistums Regensburg ausgesuchte Therapeut soll hingegen in einer Stellungnahme ge&#228;u&#223;ert haben, bei Pfarrer Peter K. liege <em>“keine p&#228;dophile Fixierung”</em> vor.  Das meint eventuell Bischof M&#252;ller, wenn er (<a href="http://www.handelsblatt.com/magazin/nachrichten/bistum-ignorierte-warnung-vor-erneutem-kindesmissbrauch;1330528;0" target="_blank" class="liexternal">laut Handelsblatt</a>) <em>“jede Mitverantwortung f&#252;r einen mutma&#223;lichen Kindesmissbrauch durch den vorbestraften Pfarrer seines Bistums”</em> bestreitet und Pfarrer Peter K. <em>“geheilt”</em> nennt:</p>
<blockquote><p>Zu Beginn der Herbstvollversammlung in Fulda hatte er am Montag sein Verhalten gerechtfertigt. Ein Gutachten habe den 39-j&#228;hrigen Geistlichen aus Riekhofen als geheilt eingestuft.</p></blockquote>
<p>Heilung? Bei P&#228;dophilie?</p>
<p>Dazu aus einem Interview mit dem Psychoanalytiker Micha Hilgers (<a href="http://www.stern.de/wissen/mensch/interview-mit-psychoanalytiker-die-katholische-kirche-zieht-paedophile-an-598758.html" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>):</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Die Katholische Kirche zieht P&#228;dophile an&#8221;</strong></p>
<p>Der Psychoanalytiker Micha Hilgers hat es als &#8220;v&#246;llig verantwortungslos&#8221; bezeichnet, einem straff&#228;llig gewordenen p&#228;dophilen Priester wie in Riekofen noch einmal eine Kirchengemeinde zu &#252;bertragen. &#8220;Es ist geradezu bizarr, ihn wieder in die deliktnahe Situation hineinzubringen&#8221;, sagte Hilgers, der seit vielen Jahren p&#228;dophile Straft&#228;ter betreut, der Deutschen Presse-Agentur. Abwegig sei es auch, wenn der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig M&#252;ller davon spreche, der Priester sei nach einer Therapie als &#8220;geheilt&#8221; betrachtet worden: P&#228;dophilie sei nicht &#8220;heilbar&#8221;, sondern bestehe lebenslang, betonte Hilgers. […]</p>
<p>Therapie ist m&#246;glich, Heilung ist nicht m&#246;glich&#8221;, erl&#228;uterte er. &#8220;Typisch f&#252;r eine gescheiterte Behandlungssituation ist, dass sich der Therapeut und der Betroffene der Illusion hingeben, die Neigung sei &#252;berwunden. Es geht vielmehr darum, dass der Betroffene lernen muss, seine Neigung zu kontrollieren, sie nicht auszuleben.&#8221;, sagte Hilgers.</p>
<p>Entscheidend dabei sei, dass der P&#228;dophile von vornherein Situationen vermeide, die ihn in Versuchung f&#252;hren k&#246;nnten, zum Beispiel Kinderspielpl&#228;tze, Schulen oder Jugendgruppen. Ein Priester, der einmal auff&#228;llig geworden sei, k&#246;nne deshalb nie mehr in einer Gemeinde arbeiten, weil er dort zwangsl&#228;ufig wieder mit Kindern zu tun habe. […]</p></blockquote>
<p>Die Wiedereinsetzung von K. in der Pfarrseelsorge  2004 steht im klaren Widerspruch zu den <a href="http://dbk.de/aktuell/meldungen/2996/index.html" target="_blank" class="liexternal">Leitlinien der Bischofskonferenz von 2002</a>. Darin hei&#223;t es deutlich:</p>
<blockquote><p> <strong>VI. Kirchliche Strafma&#223;nahmen</strong></p>
<p><strong><em>12. Nach Verb&#252;&#223;ung seiner Strafe werden dem T&#228;ter keine Aufgaben mehr &#252;bertragen, die ihn in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen bringen.</em></strong></p>
<p>Geistliche, die sich des sexuellen Missbrauchs Minderj&#228;hriger schuldig gemacht haben, werden nach Verb&#252;&#223;ung ihrer Strafe nicht mehr in Bereichen eingesetzt, die sie mit Kindern und Jugendlichen in Verbindung bringen.</p></blockquote>
<p>Das zumindest h&#228;tte Bischof M&#252;ller wissen m&#252;ssen und ich bin sehr sicher, das wusste er auch. Doch Selbstkritik, Fehler eingestehen ist wahrlich nicht die St&#228;rke eines Bischof M&#252;ller.</p>
<p>Wie schreibt die S&#252;ddeutsche am Ende ihres Artikels “<a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/409/418174/text/" target="_blank" class="liexternal">Das Geheimnis des Beichtvaters</a>”:</p>
<blockquote><p><strong>Keine Entschuldigung</strong></p>
<p>[…] In Riekofen glauben nicht mehr viele, dass Gerhard Ludwig M&#252;ller einen Fehler eingestehen wird. Ein Kirchenf&#252;rst wie er bittet nicht um Absolution beim Volk.</p></blockquote>
<p>So ist es. Da mahnt man lieber Blogs – Menschen – ab, die wagen, auf solche unglaublichen Fehler hinzuweisen. Wobei man da – anscheinend – auch noch einen gro&#223;en Bogen um die Presse macht, die hat schlie&#223;lich nicht nur meist gut best&#252;ckte Rechtsabteilungen, sondern wei&#223; sich auch ansonsten zu wehren. Dann w&#252;rde solch mieses Verhalten wie das des Herrn M&#252;ller &amp; Co gar noch eine breite &#214;ffentlichkeit finden&#8230;</p>
<p>Ein Einsch&#252;chterungsversuch? Aus meiner Sicht ja. Aber da hat Herr M&#252;ller die Rechnung ohne <strike>den Wirt</strike> die Blogger gemacht.</p>
<p>Ach und &#252;berhaupt, Kindesmissbrauch! Da kennen das Bistum Regensburg und Bischof Gerhard Ludwig M&#252;ller viel Schlimmeres:</p>
<blockquote><p>Warum das Bistum Regensburg mit K. geradezu feinf&#252;hlig umgegangen ist, kann man angesichts der Personalf&#252;hrung von Bischof Gerhard Ludwig schwer nachvollziehen. So strafte er einst den Ruhestands-Pfarrer Siegfried Felber mit einer Rentenk&#252;rzung von 600 Euro, weil er eine Predigt auf einer &#246;komenischen Hochzeit gehalten hatte. Einen Kindersch&#228;nder rehabilitierte er dagegen.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://www.trennungsvaeter.de/presse/07/Wochenblatt_041007.htm" target="_blank" class="liexternal">Quelle</a>)</p>
<p>Ein Skandal und eine Verh&#246;hnung der missbrauchten Kinder sondergleichen. Ich kann wieder mal gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen will …</p>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.thebrights.de/2010/01/21/abmahnung-berichterstattung-uber-padophilen-priester-unerwunscht/#more-6969" target="_blank" class="liexternal">Artikel im Brights-Blog: Erg&#228;nzungen</a></li>
<li><a href="http://www.welt.de/muenchen/article1790778/Paedophiler_Pfarrer_von_Riekofen_packt_aus.html" target="_blank" class="liexternal">Sexueller Missbrauch - P&#228;dophiler Pfarrer von Riekofen packt aus</a></li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht.</p>
<p>Wieder ein “sch&#246;nes” Beispiel f&#252;r meine kleine <a href="index.php?s=christliche+werte" class="liinternal">Reihe “Christliche Werte”</a>.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong>  In einem Gespr&#228;ch ergab sich gerade, dass man mein &#8220;Heilung? Bei P&#228;dophilie?&#8221; missverstehen k&#246;nnte. Damit das nicht passiert, hatte ich den Ausschnitt aus dem Interview mit Micha Hilgers folgen lassen.</p>
<p>Trotzdem noch mal zur Klarstellung: Ich denke ganz und gar nicht, dass jemand wirklich etwas f&#252;r seine P&#228;dophilie kann. Ebenso wenig, wie ich oder jemand anders etwas f&#252;r seine Neigungen, welcher Art auch immer, kann. Niemand ist deshalb &#8220;b&#246;se&#8221;, geh&#246;rt &#8220;weg gesperrt&#8221; etc. Problematisch wird es, wenn Neigungen zum Missbrauch anderer Menschen f&#252;hren. Zu Verletzungen, welcher Art auch immer, auch sich selbst. Dagegen muss man etwas tun und das etwas hei&#223;t Therapie. &#8220;Strafe&#8221; erachte ich f&#252;r sinnlos, sie bringt ebenso wenig wie Rache.</p>
<p>W&#252;rden wir einen Menschen mit Suchtproblematik, mit gro&#223;en Alkoholproblemen ausgerechnet als Barkeeper einsetzen? Selbst, wenn er inzwischen &#8220;trocken&#8221; ist? Wohl kaum. Jemand mit Legasthenie als Lektor? Da g&#228;be es sicher geeignetere Arbeitspl&#228;tze. Die Vergleiche m&#246;gen f&#252;r einige hinken, aber sie zeigen hoffentlich das Muster dahinter, das ich meine.</p>
<p>Wir tragen eben nicht nur f&#252;r uns selbst Verantwortung, sondern auch f&#252;r einander. Die Probleme, Neigungen etc. eines anderen zu missachten, ist verantwortungslos. Und deshalb tr&#228;gt ein Bischof M&#252;ller (wie jeder andere, der Pfarrer K. wieder in die f&#252;r ihn und andere gef&#228;hrliche Situation brachte) am Geschehenen Mitverantwortung. Dies von sich zu weisen, halte ich f&#252;r mies. Ob es christlich ist, dar&#252;ber m&#246;gen Christen urteilen. Und bitte auch die Konsequenzen ziehen.</p>
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		<title>Kleine Hunderacker suchen dringend neue Rudel!</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/01/23/kleine-hunderacker-suchen-dringend-neue-rudel/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 19:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies &amp; Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey, sind wir nicht wahre Prachtexemplare? Unsere Frau Mutter ist ein Labrador-Retriever-Mix, unser Papa ein Labrador und wir pechschwarzen Fellb&#252;ndel haben nat&#252;rlich nur das beste von Beiden in uns vereint! ;-)

Wir suchen dringend neue Rudel, Zweibeiner, die unsere Liebensw&#252;rdigkeit und Klugheit nat&#252;rlich zu sch&#228;tzen wissen! Wir versprechen: Mit uns wird euer Leben nicht nur wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, sind wir nicht wahre Prachtexemplare? Unsere Frau Mutter ist ein Labrador-Retriever-Mix, unser Papa ein Labrador und wir pechschwarzen Fellb&#252;ndel haben nat&#252;rlich nur das beste von Beiden in uns vereint! ;-)</p>
<p><img src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/subbi.jpg" style="border-width: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Hunderacker 1 von 13" alt="Hunderacker 1 von 13" border="0" height="374" width="430" /></p>
<p>Wir suchen dringend neue Rudel, Zweibeiner, die unsere Liebensw&#252;rdigkeit und Klugheit nat&#252;rlich zu sch&#228;tzen wissen! Wir versprechen: Mit uns wird euer Leben nicht nur wieder so richtig abenteuerlich, nein, auch eure Feiertagspfunde schwinden blitzschnell! ;-)</p>
<p>Wir z&#228;hlen auf euch! Meldet euch bitte hier im Blog!</p>
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		<title>Darwin Era Kalender +151</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies &amp; Das]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon Mitte Januar und noch keinen sch&#246;nen Kalender f&#252;r dies Jahr an der Wand? Das l&#228;sst sich schnell &#228;ndern! Und das auch noch gratis! ;-)
Einfach hier den Darwin Era Kalender +151 kostenlos runterladen:
http://www.perihel.at/darwinera/
 
Der Kalender steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Entlarvung des Aberglaubens und bietet interessante, informative Texte (Quellen sowie weiterf&#252;hrende Literatur zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Mitte Januar und noch keinen sch&#246;nen Kalender f&#252;r dies Jahr an der Wand? Das l&#228;sst sich schnell &#228;ndern! Und das auch noch gratis! ;-)</p>
<p>Einfach hier den Darwin Era Kalender +151 kostenlos runterladen:</p>
<p align="center"><strong><a href="http://www.perihel.at/darwinera/" class="liexternal">http://www.perihel.at/darwinera/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.perihel.at/darwinera/" target="_blank"><img src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/darwinera151.gif" style="border-width: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Darwin Era Kalender +151" alt="Darwin Era Kalender +151" border="0" height="207" width="294" /></a> </strong></p>
<p>Der Kalender steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Entlarvung des Aberglaubens und bietet interessante, informative Texte (Quellen sowie weiterf&#252;hrende Literatur zu den Themen der einzelnen Kalenderbl&#228;tter finden sich <a href="http://www.perihel.at/darwinera/151/index.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>). Gesetzliche Feiertage f&#252;r Deutschland, &#214;sterreich und die Schweiz wurden hervorgehoben. Auch ein paar ganz neue Feiertage … ;-)</p>
<p>Die Bl&#228;tter sind f&#252;r das Format A3 optimiert, aber auch auf andere Gr&#246;&#223;en skalierbar, eine A0-Posterversion soll in K&#252;rze folgen.</p>
<p>Der Darwin Era Kalender ist ein nicht-kommerzieller offener Kalender und wird unter der Creative Commons Attribution No-derivatives (cc-by-nd) 3.0 Lizenz ver&#246;ffentlicht. Das bedeutet: Der Kalender darf bedenkenlos vervielf&#228;ltigt, kopiert und weitergegeben werden.</p>
<p>Herzlichen Dank daf&#252;r an <a href="http://www.perihel.at/aboutme.html" target="_blank" class="liexternal">Herbert Haas</a>!</p>
<p>(via <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/01/darwin-era-kalender-151-erschienen.php" target="_blank" class="liexternal">Kritisch gedacht</a>, thx!)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Delikat serviert: Eiszapfen an Wintersonne</title>
		<link>http://www.wend.de/2010/01/12/delikat-serviert-eiszapfen-an-wintersonne/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies &amp; Das]]></category>

		<category><![CDATA[Stimmungsbarometer]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Menu, das uns der Winter zur Zeit serviert, ist ja wahrlich ein Leckeres! ;-) Hier habe ich f&#252;r euch einmal die Nachspeise heute festgehalten:

Hach &#8230; ;-)

Kann man sich an so etwas &#252;berhaupt satt sehen?
Dies und mehr und auch in gro&#223; &#62; hier ;-)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Menu, das uns der Winter zur Zeit serviert, ist ja wahrlich ein Leckeres! ;-) Hier habe ich f&#252;r euch einmal die Nachspeise heute festgehalten:</p>
<p><img src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/sonne2.jpg" style="border-width: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Eiszapfen an Wintersonne 1" alt="Eiszapfen an Wintersonne 1" border="0" height="323" width="430" /></p>
<p align="center">Hach &#8230; ;-)</p>
<p><img src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/sonne1.jpg" style="border-width: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Eiszapfen an Wintersonne 2" alt="Eiszapfen an Wintersonne 2" border="0" height="1007" width="430" /></p>
<p>Kann man sich an so etwas &#252;berhaupt satt sehen?</p>
<p>Dies und mehr und auch in gro&#223; &gt; <a href="http://picasaweb.google.de/claudia.wend/DelikatServiertEiszapfenAnWintersonne?feat=directlink" target="_blank" class="liexternal">hier</a> ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Daisy&#8217;s Winterwonderland</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies &amp; Das]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich richtig Winter hier! So darf das jetzt jedes Jahr kommen! Dann sind Yetis wie ich so richtig rundum zufrieden ;-)

Eiszapfenwindspiel

Hungriger Besuch ;-)
&#160;
Mehr Bilder vom Oerlinghauser Winterwonderland, das Tief Daisy gerade kunstvoll mit ordentlich Wind und viel weiterem Schnee vervollkommnet, findet ihr &#62;&#62; hier.
Ach ja, war so viel los, habe ich ja ganz vergessen: Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich richtig Winter hier! So darf das jetzt jedes Jahr kommen! Dann sind Yetis wie ich so richtig rundum zufrieden ;-)</p>
<p><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Eiszapfenwindspiel" border="0" alt="Eiszapfenwindspiel" src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/daisy1.jpg" width="430" height="659" /></a></p>
<p align="center">Eiszapfenwindspiel</p>
<p><img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="Hungriger Besuch" border="0" alt="Hungriger Besuch" src="http://www.wend.de/wp-content/uploads/2010/daisy2.jpg" width="430" height="443" /></a></p>
<p align="center">Hungriger Besuch ;-)</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">Mehr Bilder vom Oerlinghauser Winterwonderland, das Tief Daisy gerade kunstvoll mit ordentlich Wind und viel weiterem Schnee vervollkommnet, findet ihr &gt;&gt; <a href="http://picasaweb.google.de/claudia.wend/DaisySWinterwonderland2010?feat=directlink" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
<p align="left">Ach ja, war so viel los, habe ich ja ganz vergessen: Alles Gute f&#252;r 2010 w&#252;nsche ich euch! Ich prophezeie mal ein sch&#246;nes Jahr! ;-)</p>
]]></content:encoded>
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