Live Chat

Einige mögen es sicher schon bemerkt haben, ich bin ein Spielkind 😉 Für mich gibt es kaum etwas Besseres, um im „Flow“ zu sein, als an Websites rumbasteln (mal vom am Rechner rumbasteln oder Zocken abgesehen 😉 )

Und da ich gerade die Möglichkeiten eines Live Chats für jemand recherchierte, musste ich das natürlich auch gleich hier ausprobieren. Eigentlich ein alter Hut seit IRC 😉 Aber warum nicht?

Also – Tadaaa! – wenn ihr jetzt mal unten rechts guckt, werdet ihr folgendes Symbol sehen:

Drauf klicken, der Rest erklärt sich praktisch von allein 😉 Wenn ihr Glück habt, bin ich gerade online und wir können eine Runde quatschen 😉

Nun denn, ich bin gespannt, wer sich so meldet! 😉


Bildquelle: https://de.cleanpng.com/png-1xotzk/

Erweise dich als Schale…

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weiter gibt, während jene wartet, bis sie erfüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter…

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle…

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle, wenn nicht, schone dich.

Bernhard von Clairvaux (1090-1153)

Diese weisen Zeilen aus einem Brief von Bernhard von Clairvaux (1090-1153) beschreiben meiner Meinung nach sehr treffend, warum Selbstfürsorge die Basis aller Fürsorge für andere ist.

Frohe, harmonische Feiertage!

Lesezeit: 2 Minuten

Die wünsche ich euch von Herzen! Egal, ob allein oder im Kreise eurer Lieben, mit Freunden oder unter Fremden. Jede Art, diese Tage zu begehen oder auch nicht zu begehen 😉 , hat ihr Besonderes und bietet Chancen für etwas Schönes, denke ich.

Für mich hat diese Zeit „zwischen den Jahren“, haben die „Rauhnächte“, wie sie unsere Altvorderen auch nannten, etwas Besonderes, eine ganz eigene Qualität. Eigentlich schon immer. Sie fühlen sich anders an. Ruhiger. Introvertierter. Konzentrierter. Durchlässiger. Geheimnisvoller. 😉

Es kommt mir vor, als sammle sich in ihnen die Essenz des abgelaufenen Jahres, in die bereits das Samenkorn des neuen gefallen ist – bereit, sich nun zu entwickeln…

Dies Jahr ist das erste Weihnachten, der erste Jahreswechsel, es sind die ersten Rauhnächte ohne 🖤 Wolf 🖤 seit vielen, vielen Jahren. Wir liebten beide diese Zeit sehr, die uns noch inniger als sowieso schon erschien.

Ich finde, eines meiner Lieblingsgedichte von Rainer Maria Rilke, das, soweit ich mich erinnere, eigentlich gar kein Gedicht ist, sondern Zeilen aus einem Brief an einen jungen Dichterfreund, Franz Xaver Kappus, sind, passt auch wunderschön in diese Zeit zwischen den Jahren, wo die Fragen des Woher, Wohin, Warum usw., die mich eigentlich ständig bewegen, aber in den weniger stillen Jahreszeiten auch immer mal wieder übertönt werden, wieder lauter und deutlicher vernehmbar werden.

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke

Off into outer space


Es ist schon irgendwie originell, wenn man zufällig (? 😉) über einen (ja nicht gerade weit verbreiteten 😉) Song stolpert, der einen vor mehr als dreieinhalb Jahrzehnten mal durch eine heftige Zeit begleitete (damals, als alle zu mir sagten, wenn ich sie erwähnte: WTF is Buffy Sainte-Marie?!? 😉) und beobachtet, was der heute so in einem auslöst 😉

Interessant 😉

Twilight Zone

Absolut fantastischer Himmel heute Morgen auf der Heimfahrt vom Dienst. Mit dem Handy aus dem Auto eingefangen 😉

Zeitweise wirkte es, als stünden Teuto und Senne in Flammen. Dazu eine hauchdünne Mondsichel und wabbernde Nebelschwaden über Feldern und Wiesen, die einen Stall mit erleuchteten Fenstern wie ein riesiges, schwebendes Raumschiff erscheinen ließen.

Als ich dann zu Hause war, sang eine Nachtigall (müsste die nicht längst gen Süden weg sein und warum singt sie Ende November?), während mir aus den Fenstern Weihnachtsbeleuchtung entgegen strahlte.

Irgendwie eine recht surreale Stimmung…