Twilight Zone

Absolut fantastischer Himmel heute Morgen auf der Heimfahrt vom Dienst. Mit dem Handy aus dem Auto eingefangen 😉

Zeitweise wirkte es, als stünden Teuto und Senne in Flammen. Dazu eine hauchdünne Mondsichel und wabbernde Nebelschwaden über Feldern und Wiesen, die einen Stall mit erleuchteten Fenstern wie ein riesiges, schwebendes Raumschiff erscheinen ließen.

Als ich dann zu Hause war, sang eine Nachtigall (müsste die nicht längst gen Süden weg sein und warum singt sie Ende November?), während mir aus den Fenstern Weihnachtsbeleuchtung entgegen strahlte.

Irgendwie eine recht surreale Stimmung…

Als Nilpferd unter Giraffen

Lesezeit: < 1 Minute

Weißt du, was besonders frustrierend ist, wenn du als Nilpferd in einer Gemeinschaft aus Giraffen leben musst?

Erst bekommst du ständig die Rückmeldung, dass du falsch bist, du gefälligst an deinen Mankos (zu kurzer Hals, zu ungrazile Figur, zu kurze Beine usw.) arbeiten sollst, gefälligst lernen sollst, wie eine Giraffe zu sein.

Dann tust du alles dafür, reißt dir den Arsch auf, reckst den Hals bis es vor Schmerz nicht mehr auszuhalten ist und und und… Und irgendwann schaffst du es, mit ständig jeder Menge Energieaufwand tatsächlich giraffiger zu wirken, als Nilpferd nicht mehr so aufzufallen unter den Giraffen.

Und dann? Dann bekommst du die Rückmeldung: „Du willst ein Nilpferd sein? Anders? Ach komm, du siehst aus wie eine Giraffe, du benimmst dich wie eine Giraffe, du kannst tun, was eine Giraffe tun kann, du bist niemals ein Nilpferd! Nun bilde dir mal nix ein! Das ist doch alles nur moderner Quatsch! Jeder will heute irgendwie anders sein. Bullshit!“

Und eigentlich solltest du ja stolz auf dich sein, dich ja freuen, dass dir das alles so gut gelungen ist, du diese Anpassungsleistung ständig so gut erbringst, dass es niemand mehr auffällt, dass du – untendrunter – ein Nilpferd bist.

Aber irgendwie bleiben dir der Stolz darüber und die Freude im Halse stecken. So sehr, dass du fast dran erstickst.

15? Influencerin? Professionell? WTF?!

Foto: Screenshot Techbook

Bin ich einfach nur hoffnungslos alt? Oder ist das wirklich so creepy, wie ich es empfinde? Irgendwie macht mich so etwas fassungslos. In einem Techbook-Artikel zum Thema, dass Instagram „die Likes abschafft“ (man sieht sie nur noch bei eigenen Posts, nicht aber mehr bei anderen), um „den sozialen Druck zu nehmen“ wird die „professionelle“ Meinung einer 15-jährigen Infuencerin (1,1 Millionen Abonnenten auf Instagram… ) zitiert.

15? Influencerin? Professionell? WTF?!

Was sagt das eigentlich über den Zustand unserer Welt aus?

Link zum Techbook-Artikel: Klick.

Kaffee mit Eugen und Hermann

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Schlafen war heute irgendwie nicht so mein Ding oder genauer: Nur recht kurz mein Ding. So scannte ich vom Bett aus das Bücherregal gegenüber und ein kleines rotes Büchlein fand meine Aufmerksamkeit: Eugen Drewermann – „Das Individuelle verteidigen – Zwei Aufsätze zu Hermann Hesse“

„Ha!“, dachte ich, erst gestern noch hatte eine Freundin auf Facebook ein Hesse-Zitat gepostet: „Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß, und die Geduld gibt Ruhe.“ Und ich liebe doch Hesse! 😉

Mit einer akrobatischen Meisterleistung erster Güte, die darin bestand, das Bett dabei so wenig wie nur eben möglich zu verlassen 😉 (aufzustehen wäre deutlich einfacher gewesen, aber aufstehen kann schließlich jeder), fischte ich das Büchlein aus dem Regal und begann es zu lesen. Und las und las…

Auf den letzten Seiten ereilte mich dann doch noch mal Gevatter Schlaf. Nein, das lag nicht an Drewermanns Schreibkunst, ich schwöre! 😉 Das Büchlein ist gut und lesenswert!

Die letzten rund 20 Seiten waren dann nach dem Aufwachen dran. In den Träumen zuvor habe ich mit Hesse und Drewermann Kaffee im Ambiente eines klassischen Wiener Kaffeehauses getrunken und es gab eine angeregte Unterhaltung über…. Ja, wenn ich das noch wüsste 😉

Aber interessant war’s, dieses vergessene Büchlein meiner Sammlung wiederentdeckt und nochmal gelesen zu haben. So hatte ein bisschen Schlaflosigkeit doch noch ihr Gutes 🙂 Eugen und Hermann, schön war’s mit euch! 😉

Chaffle, die Zweite!

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Und so sieht eine Chaffle dann richtig aus! 😉 Heißt: Ich bin stolze Besitzerin eines neuen Waffeleisens 🙂 Schmeckt so doch noch ein bisschen besser als aus dem Sandwichmaker 😍

Damit ihr nicht suchen müsst, hier noch mal das Rezept für eine Chaffle:

  • 100 g geriebener Käse (Mozarella, Gouda, Emmentaler oder was auch immer dir schmeckt, selbst gerieben ist immer besser als fertig gekauft!)
  • 1 großes Ei (L)

Beides gut miteinander vermengen und im Waffeleisen goldbraun backen (bei mir dauert es ca. 4 Minuten bei höchster Stufe des Waffeleisens).

Dazu schmeckt vieles, z.B. Kräuterquark oder auch diverse Chutneys, was immer euch beliebt, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Chaffles eigenen sich durchaus auch als Beilage zu vielem.

Für die LC-Fans: Jau, ist lowcarb! 🙂

Guten Appetit!