Chaffle, die Zweite!

Und so sieht eine Chaffle dann richtig aus! 😉 Heißt: Ich bin stolze Besitzerin eines neuen Waffeleisens 🙂 Schmeckt so doch noch ein bisschen besser als aus dem Sandwichmaker 😍

Damit ihr nicht suchen müsst, hier noch mal das Rezept für eine Chaffle:

  • 100 g geriebener Käse (Mozarella, Gouda, Emmentaler oder was auch immer dir schmeckt, selbst gerieben ist immer besser als fertig gekauft!)
  • 1 großes Ei (L)

Beides gut miteinander vermengen und im Waffeleisen goldbraun backen (bei mir dauert es ca. 4 Minuten bei höchster Stufe des Waffeleisens).

Dazu schmeckt vieles, z.B. Kräuterquark oder auch diverse Chutneys, was immer euch beliebt, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Chaffles eigenen sich durchaus auch als Beilage zu vielem.

Für die LC-Fans: Jau, ist lowcarb! 🙂

Guten Appetit!

Improvisierte Chaffles

„Alles geht, man muss nur improvisieren können“, sagte mein alter Herr immer 😉 Nun, ich wollte mir Chaffles 😍 machen, Teig angerührt, Waffeleisen raus – shit! Geist aufgegeben. Gut, ist schon betagt, aber gerade jetzt? Grrrr! Was nun? Ok, was kommt einem Waffeleisen in meiner Küche am nächsten? 🤔 Sandwichmaker! 🙃 Und was soll ich sagen? Funzt! Sieht zwar nicht so hübsch wie als Waffel aus, aber schmeckt genauso lecker! 😃

Btw, kennt ihr Chaffles? Zu gut deutsch wohl Käsewaffeln? Einfach für eine Chaffle 100g geriebenen Käse 🧀 (Mozarella, Emmentaler, Gouda – was immer ihr auch mögt) mit einem großen Ei 🥚 verrühren und im Waffeleisen (oder eben Sandwichmaker 😉) goldgelb knusprig ausbacken. Total lecker! Passt zu fast allem, ich hatte sie heute mit einem Klecks Kräuterschmand, der noch übrig war. Aber da sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. 🙂

Kein Millimeter nach rechts!

Lesezeit: 2 Minuten

Ich furchtbarer Mensch 😉 habe es gewagt, in diversen Kommentaren auf Facebook Grönemeyer zuzustimmen: „Klar Stellung beziehen ist sehr wichtig in diesen Zeiten! Gut gemacht, Herbert Grönemeyer!“ Die Reaktionen sind interessant.

Grönemeyer hat (wenn ich korrekt transkribiert und Word richtig gezählt hat) 132 Wörter gesagt. Bei nicht wenigen Menschen scheint aber nur eins von ihnen hängen geblieben zu sein: diktieren. Oh Schreck, Grönemeyer will mir was diktieren! Das geht ja nun mal gar nicht!!einself!11!!

Was er da diktieren will, dafür hat es bei so manchem dann nicht mehr gereicht.

Will er seine Meinung diktieren? Anderen ihre Meinung verbieten? Ist Hetze eine Meinung? Ist Faschismus eine Meinung? Oder ein Verbrechen? Diktieren wir Verbrechern unsere Auffassung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung? Zu Recht?

Grönemeyer hat klar Stellung für unsere offene, freiheitliche und humanistische Gesellschaft bezogen, kurz: für unser Grundgesetz, und klar gesagt, wenn unsere Politiker nicht in der Lage seien, dies alles gegenüber Faschisten, Rassisten & Co zu verteidigen, dann müssten wir ihnen eine klare Ansage machen, was sie zu tun hätten.

Wo konkret liegt nun in der Verteidigung unserer FDGO gegenüber Hetzern, Faschisten & Co das Problem?

Und ja, Grönemeyer hat das laut getan, auf seine übliche Weise. Nur wenn er das bezüglich Flugzeugen im Bauch tut, stört es natürlich niemand. Ok, kaum jemand 😉

Aber hey, eine offene, humanistische Gesellschaft darf man natürlich nicht mit lauter, überschlagender Stimme verteidigen. Wo kämen wir da hin?!? 😉

Für alle, die sich bereits am „Diktieren“ aufgehängt haben, hier noch mal, was Grönemeyer sonst noch gesagt hat:

>>Und ich kann mich nicht erinnern in meinem Leben, ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so dünn und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, dass wenn Politiker schwächeln – und das ist in Österreich glaube ich nicht anders als in Deutschland – dann liegt es an uns, zu diktieren. Wie eine Gesellschaft auszusehen hat und wer versucht so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, für rechtes Geschwafel, für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze. Diese Gesellschaft ist offen, humanistisch, bietet Menschen Schutz und Karriere. Und wir müssen diesen Leuten so schnell wie möglich und ganz ruhig den Spaß daran austreiben. Kein Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts, oder sonst wo! Und das bleibt so!<<

Herbert Grönemeyer

Da kann ich nur sagen: 100% Zustimmung. Wer da nicht zustimmt, wer nicht unsere FDGO und unser GG Menschen, die diese abschaffen wollen, die hetzen, sich für Faschismus, Rassismus & Co aussprechen, notfalls auch diktieren möchte, sollte sich fragen, ob er hier in diesem Land, diesem Land mit seiner Geschichte, am richtigen Ort ist. Ich denke, nicht.

Irgendwann.

Lesezeit: 2 Minuten

Lagebericht. 16 Wochen ist es nun her, dass ich morgens vom Dienst nach Hause kam und er da tot lag. Und es ist immer noch unwirklich. Wie ein böser Traum.

Es geht vorbei. Das ist die Rettungsweste, die mich über Wasser hält. Wenn mich die brodelnde Welle voll trifft, herum wirbelt, überspült, bringt diese Weste meinen Kopf wieder über Wasser.

Es muss einfach vorbei gehen. Irgendwann. Irgendwann ist da nur ein Lächeln, wenn ich an ihn denke. Irgendwann überwiegen die schönen Momente als Reichtum aus dieser gemeinsamen Zeit mit meinem Lieblingsmenschen ❤, meinem besten Freund, die Trauer um den Verlust. Irgendwann.

Irgendwann schließen sich auch all die alten Narben, die mit aufgerissen wurden, wieder. Irgendwann.

Und sonst? Meine alte Taktik: Eins nach dem anderen. Immer erst mal auf das Nächstliegende konzentrieren. Alles andere hat Zeit und lenkt nur ab.

Positive Erlebnisse sind Leuchttürme, die helfen, den Weg durch die raue See zu finden. Ein schönes Frühstück hier. Ein tolles Essen mit meiner Lieblingsschwester ❤ (die ja das alles gerade auch selbst durchmacht) da. Im Wald an einen Baum gelehnt sitzen und einfach nur sein. Den Vögeln lauschen. Seinen Vögeln. Dem wilden Gezwitscher der frechen Spatzenhorde im Garten, die immer noch täglich vorbei schaut. Seine Spatzen. Als er anfing zu füttern vor vielen Jahren, waren da kaum Vögel. Jetzt ist der Garten voll und ich verteile weiter in seinem Namen die Leckerbissen für sie. Die Amsel, die treu jeden Abend vom Dach ihr Lied singt. Wie eine Botschaft von ihm. Botschaften, die ein Lächeln hervorzaubern. So wie er es bei mir immer tat.

Ein Meer aus Tränen. Aber ich bin eine gute Schwimmerin. Leuchttürme aus Lächeln, die mir den Weg weisen.

Es geht vorbei. Irgendwann.

P.S. Meine Gefühle nach außen tragen, gar öffentlich, ist absolut nicht mein Ding. Genau genommen das größtmögliche Gegenteil von „mein Ding“. Aber alles anders machen, ist auch so eine Bewältigungsstrategie. Einfach machen und gucken, was passiert. Auch wenn es die Komfortzone sprengt. Ich liebe Explosionen. Wenn es knallt und bebt. Das passt, wenn alles sowieso anders ist. Dann so richtig anders!