Grad so durchstöber ich die Blogs, zu denen ich die letzten Tage nicht kam und was ich da bei badscience lese, möchte ich euch nicht vorenthalten, da es die Dinge gut trifft, wie ich finde 😉 „Wissenschaft“ weiterlesen
Frohes Fest!
Was immer ihr feiern oder auch nicht feiern mögt 😉 … ich wünsche euch allen eine wunderschöne, harmonische und liebevolle Zeit 🙂
Die längste Nacht des Jahres haben wir überstanden, das Licht ist wiedergeboren, hoffentlich nicht nur da draußen, sondern auch in uns allen -;)
Die Tage werden wieder länger… und eh man sich versieht, sitzt man wieder draußen, grillt und schwitzt 😀
Die Geschichte von der traurigen Traurigkeit
Von Inge Wuthe
Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: „Wer bist du?“ „Die Geschichte von der traurigen Traurigkeit“ weiterlesen
Freiheit
„Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen!“
Ich denke, die beiden Säulen vor dem Tempel der Freiheit heißen Loslassen und Vergeben. Der Weg, der durch sie hindurch in den Tempel hinein führt, heißt bedingungslose Liebe, das Tor vor dem Allerheiligsten Achtung.
Freiheit kann man weder besitzen, noch erstreben, gar erkämpfen. Freiheit kann man nur leben und dies jeden Augenblick aufs Neue.
Ja
Ja, sagen Sie ja zu sich, zu Ihrer Absonderung, Ihren Gefühlen, Ihrem Schicksal! Es gibt keinen anderen Weg. Wohin er führt, weiß ich nicht, aber er führt ins Leben, in die Wirklichkeit, ins Brennende und Notwendige. Sie können ihn unerträglich finden und sich das Leben nehmen, das steht jedem offen, der Gedanke daran tut oft wohl, auch mir. Aber ihm entgehen, durch Entschluss, durch Verrat am eigenen Schicksal und Sinn, durch Anschluss an die „Normalen“, das können Sie nicht. Es würde nicht lang gelingen und größere Verzweiflung bringen als die jetzige.
Hermann Hesse