Hier in der Sennelandschaft gibt es viele glasklare Sennebäche und leckere Forellen 😉 Diesen Sommer haben wir viel gegrillt und da kam unser leckeres Forellenrezept wieder voll zur Geltung:
Spargel – mal anders
Dies ist eigentlich kein Familienrezept, aber vielleicht wird es ja mal eins? 😉 Ich bin ein großer Spargelfan und so musste ich dies in der „Aktuellen Stunde“ (WDR) gezeigte und mal ganz andere Spargelrezept natürlich mal ausprobieren. Schmeckt klasse! Und ist schnell und leicht zubereitet. 🙂
Sklaverei
Die Menschen sind Sklaven des Lebens; Sklaverei füllt ihre Tage mit Schmach und Erniedrigung und taucht ihre Nächte in Blut und Tränen.
7000 Jahre sind seit meiner Geburt vergangen, und seitdem sehe ich nichts anderes als unterwürfige Sklaven und gefesselte Gefangene.
Ich habe den Osten und den Westen der Erde bereist; ich ließ mich im Schatten des Lebens nieder und in seinem Licht. Ich sah Nationen und Völker aus ärmlichen Hütten in prächtige Schlösser ziehen, aber ihre Nacken waren unter schweren Lasten gebeugt, ihre Handgelenke gefesselt, und sie knieten vor Götzenbildern. „Sklaverei“ weiterlesen
Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
Von Haruki Murakami
Eines schönen Morgens im April komme ich auf einer kleinen Seitenstraße in Harajuku an dem 100%igen Mädchen vorbei.
Ehrlich gesagt, ist sie nicht besonders hübsch. Sie ist weder besonders auffällig, noch ist sie schick gekleidet. Ihre Haare sind hinten vom Schlaf verlegen. Sie ist nicht mehr jung. So an die dreißig wird sie sein, nicht eigentlich ein Mädchen. Aber trotzdem weiß ich schon aus fünfzig Meter Entfernung: Sie ist für mich das 100%ige Mädchen. Bei ihrem Anblick dröhnt es in meiner Brust, und mein Mund ist trocken wie eine Wüste. „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ weiterlesen
Wann endet die Nacht?
Ein weiser Rabbi stellte seinen Schülern einmal die folgende Frage: „Wie bestimmt man die Stunde, in der die Nacht endet und der Tag beginnt?“ Einer der Schüler antwortete: „Vielleicht ist es der Moment, in dem man einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ Der Rabbi schüttelte den Kopf. „Oder vielleicht dann, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?“ Der Rabbi schüttelte wieder den Kopf. „Aber wann ist es dann?“ Der Rabbi antwortete: „Es ist dann, wenn ihr in das Gesicht eines beliebigen Menschen schaut und dort eure Schwester oder euren Bruder erkennt. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.“
Jüdische Erzählung