Sterben für Gott – evangelikale Missionare

Ein sehenswerter Beitrag der ARD-Sendung „Panorama“:

„Denen muss man das Handwerk legen…“ In der Tat. Umgehend. Dann legen sie mal los, Frau Jepsen. Umgehend.

Siehe auch Jesus Camp und Cutting Edge: Baby Bible Bashers

Und dem hier muss man auch das Handwerk legen. Umgehend. Und mir fallen da ad hoc noch so Viele ein, dass es die Grenzen dieses Blogs sprengt.

Ja, so ist das. Wenn man diesem Irrationalen auch nur den kleinen Finger reicht, nimmt es nicht nur den ganzen Arm, nein, es setzt alles dran, jeden und alles mit Haut und Haar zu verschlingen. So etwas zu dulden, hat nichts mit Toleranz zu tun. Das ist grenzenlose Dummheit, mehr, das ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich übertreibe? Nein. Seht euch mal die Geschichte an. Guckt euch mal heute um. Politik, Religion, Esoterik …

Der Bullshit ist wie ein hoch ansteckender Virus. Der Impfstoff Aufklärung verdammt rar. Und Bullshitter sowieso Impfgegner. Und einmal infiziert, stellt sich schnell Therapieresistenz ein. Die wenige (im Vergleich zur Unmenge Bullshit) Medizin, wie z.B. Rationalität, Wissen …, wird dann zum zahnlosen Papiertiger, da sie nicht mehr ankommt, wo sie wirken könnte.

Alles in allem düstere Aussichten. Aber vielleicht kommt’s ja auch ganz anders. Pfeifen im dunklen Wald? *schulterzuck*

Wider den Bullshit. Don Quichotte ahoi. Willkommen Sisyphos.

Nach ‚guter‘ alter Gutsherrenart

… mehr fällt mir zu dem, was ich da eben las, gerade nicht ein.

„Ich bitte um ihr Verständnis, dass der Petitionsausschuss … davon absieht, die Ablehnung einer Veröffentlichung gegenüber dem Petenten zu begründen.“

Lest mal selber: Werden ePetitionen zensiert?

Ok, ist natürlich schlussendlich egal, die, die durchkommen werden auch bei 130.000 Unterzeichnern ignoriert…

Das System ist also mit Beschäftigungstherapie sicher noch am freundlichsten umschrieben.

Ihr habt die Wahl.

Macht was draus!

Ja, ich weiß, da fragt man sich, was das denn bringen soll, die Wahl zwischen Pest und Cholera. Da zweifelt man, ob sich denn wirklich was ändern ließe, ob das nicht sowieso alles gehüpft wie gesprungen ist, sowieso alles sinnlos und egal. „Die da oben machen ja doch, was sie wollen“. Ja, aber damit sie das können, brauchen sie unsere Hilfe und sei diese nur unser Desinteresse. Unser Wegschauen. Unsere Resignation. Das ist ihre Stärke.

Also lasst uns hinschauen. Lasst uns ihnen laut und deutlich sagen, was wir von ihnen denken. Was wir wollen. Denn wir sind ihre Arbeitgeber. Sie haben uns zu dienen. Nicht umgekehrt.

Überlegt euch gut, wen ihr wählt. Hört noch mal das hier an. Denkt noch mal drüber nach, wer eurer Vorstellung von der Welt, in der ihr leben wollt, am nächsten kommt.

Wart ihr mit denen zufrieden, die die letzten Jahre die Welt dahin geführt haben, wo sie jetzt steht? Nein? Dann quittiert das mit einem kräftigen Tritt in den Allerwertesten dieser Leute … ähm einem Kreuz woanders.

Wollt ihr eine Geheimpolizei? Überwachung an jeder Ecke? Zensursula? LügnerInnen, die euch vorschreiben, was ihr dürft und nicht dürft? Dass Lobbyisten die Gesetze machen, um euch das Geld aus der Tasche zu ziehen, um damit ihren Luxus zu finanzieren? Um euch dann zu sagen, sorry, mehr als Hartz IV sei nun nicht mehr für euch übrig? Wollt ihr für ihren Bullshit zahlen? Wollt ihr euch von einem Staat am Gängelband führen lassen? Wollt ihr „Landesväter“, die ihre politischen Gegner per Video überwachen lassen? Wollt ihr, dass Faschisten und Nazis euch sagen, wo ihr lang zu gehen habt, was ihr zu tun und zu lassen habt? Oder Religionsvertreter? Oder …?

Wollt ihr ein Grundeinkommen? Gerechtere Verteilung dessen, was wir alle erwirtschaften? Wollt ihr mehr Demokratie? Volksabstimmungen auf Bundesebene? Dann tut was. Macht ein Kreuz. Das ist zwar nicht alles, was ihr tun könnt und sollt, aber es ist ein Anfang.

Ihr denkt, auch wenn ihr nun sowas wie Piraten wählt, irgendeine kleine Partei, wenn die erst Macht hat, wird die genau so mies wie alle anderen, verrät ihre Ideale? Wie die Grünen? Oder …? Ja, mag sein. Nicht mal unwahrscheinlich, wie die Geschichte zeigt. Dann müssen wir die Macht eben wieder nehmen. Ja, das ist mühsam. Demokratie ist ein verdammt mühsames Geschäft. Aber was ist die Alternative? Wollt ihr selbst bestimmen oder bestimmt werden? Selbst über euch herrschen oder beherrscht werden?

Unsere Demokratie ist voller Mängel, ja. Hat vermutlich nicht mal wirklich den Namen Demokratie verdient. Ist zur Zeit mehr eine Parteiendiktatur. Oder welchen Namen man dem Kind auch geben will. Aber vom Ignorieren, vom Wegschauen, vom Laufen lassen, vom Resignieren vor ihren Mängeln wird sie nicht besser. Nur vom Hinschauen, mitarbeiten. Das Mindeste, was ihr tun müsst, ist ein Kreuz machen. Alles andere ist scheinheilig und wirklich sinnlos. Nur palavern tun „die da oben“ schon genug.

Geht nicht der Mär von den verlorenen Stimmen auf den Leim.

Also, geht hin morgen! Macht ein Kreuz, nein zwei! 😉 Zeigt „denen“, was ihr wollt!  Zeigt es allen! Ansonsten haltet die Schnauze und beklagt euch nie wieder. Ihr hattet die Wahl.

Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! 

Grundeinkommen: Eine Vision wird wählbar

Bei ethiker.com gibt es zur Woche des Grundeinkommens den Artikel „Eine Vision wird wählbar

  • mit einem Mitschnitt der Veranstaltung „Politik und Grundeinkommen“ in Berlin (mit Prof. Götz Werner, Susanne Wiest (Petition Grundeinkommen), Dr. W. Strengmann-Kuhn, Katja Kipping),
  • mit einem kurzen Überblick über die einzelnen Modelle und ihre Finanzierung und
  • der Nennung zur Bundestagswahl 2009 Kandidierender, die sich speziell für das Bedingungslose Grundeinkommen einsetzen wollen.

Petition: Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II

Würde mich freuen, wenn ihr das weiter verbreitet und natürlich unterzeichnet! 😉

>>> Zur Petition und zum Unterzeichnen >>>

Petition: Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II vom 20.08.2009

Der Deutsche Bundestag möge beschließen … sofort die Sanktionen nach § 31 SGB II abzuschaffen.

Begründung: § 31 SGB II § 31 SGB II verletzt die Menschenwürde und die Freiheit zur Entfaltung der Persönlichkeit und wandelt die gebotenen Hilfestellungen des Staates zu Zwangsmaßnahmen um. Abzüge vom absoluten Lebensminimum können nur durch Hungern kompensiert werden. Die Sanktionierung mit Hunger oder mit gesellschaftlicher Ausgrenzung steht auf derselben Stufe wie die Sanktionierung durch unmittelbare staatliche Gewalt.

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