Finanzkrise oder: Nix Neues…

Kurt Tucholsky vor 78 Jahren?

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken –
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen –
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Nein. Dank Basti weiß ich, das ist kein Tucholsky 😉

Finanzkrise

Bird and Fortune treffen mal wieder den Nagel auf den Kopf.

Sowas ist einfach nur mit Humor zu ertragen, man stelle sich lieber nicht vor, allein welche Steuergelder da jetzt verbraten werden, nur weil da einige vor lauter GIER den Hals nicht voll kriegten…

Intergalaktischer Morsecode?

Manche Leute kommen schon auf wirklich intergalaktische Ideen 😉

John G. Learned, R-P. Kudritzki, Sandip Pakvasa und A. Zee von der Uni Hawaii spekulieren in „The Cepheid Galactic Internet“ darüber, ob Außerirdische eventuell über blinkende Sterne kommunizieren.

Learned meint, man solle sich bei der Suche nach außerirdischen Signalen nicht nur auf nicht natürliche Quellen beschränken, sondern auch natürliche Strahlungsquellen wie z.B. die Cepheiden miteinbeziehen, deren Helligkeit sich regelmäßig aufgrund des Kappa-Mechanismus ändert. Außerirdische Zivilisationen seien vielleicht in der Lage, den regelmäßigen Rhythmus dieser Sterne mittels eines starken Neutrino-Strahl zu manipulieren und so mittels Abfolgen von manipulierten und natürlichen Perioden Informationen zu kodieren. Ähnlich wie unser 0 und 1 im Rechner…

We propose that a sufficiently advanced civilization may employ Cepheid variable stars as beacons to transmit all-call information throughout the galaxy and beyond. One can construct many scenarios wherein it would be desirable for such a civilization of star ticklers to transmit data to anyone else within viewing range. The beauty of employing Cepheids is that these stars can be seen from afar (we monitor them out through the Virgo cluster), and any developing technological society would seem to be likely to closely observe them as distance markers. Records exist of Cepheids for well over one hundred years. We propose that these (and other regularly variable types of stars) be searched for signs of phase modulation (in the regime of short pulse duration) and patterns, which could be indicative of intentional signaling.

Cum on feel the noize

Sicher zur Freude aller Nachbarn lass ich gerade „Cum on feel the noize“ durchs sonntäglich stille Viertel schallen – späte Rache fürs „Musikantenstadl“ (oder wie das Zeugs hieß) letztens 😀

Nein, Rache ist natürlich unter meinem Niveau 😉 Während ich so dachte, was ich mit dem Sonntagnachmittag noch so anstelle, fiel mein Blick eben auf die Kisten mit den großen schwarzen Scheiben und – rein zufällig natürlich 😀 – Slade …. hach, das waren Zeiten ;-))

Ein sonntägliches Slade Revival! Yeah! \o/

http://de.youtube.com/watch?v=VLsw668PVyY

Licht aus! Spot an! 😀

Ist das nicht ein toller Sonntag? Und dies Wetter! Mit der Mucke geht das Zaun streichen rasant! 😀

Mystisch ;-) [Update]

Ich sitze hier gerade so bei Kerzenlicht und höre schöne Mucke und … nun, lassen wir mal, was ich sonst noch tue 😉 Unter anderem spielte ich eben mit meiner Camera (Canon PowerShot A710IS), die hier grad auf dem Tisch lag und dabei entstand folgendes mystisches 😉 Foto:

Was seht ihr?

Ganz links etwas versteinertes Holz (in der Wüste eingesammelt ;-)), daneben eine Alabaster-Schale aus Ägypten (innen von einem Teelicht illuminiert ;-)), dahinter eine Buddhafigur (Grüne Tara), rechts daneben ein Salzkristall, davor ein hethitischer Hirsch aus dem Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara, links vom Hirsch ein kleines Stück Rosengranit aus dem Pyramidensteinbruch 😉 und noch ein bisschen weiter links ein Rosenquarz (mir fällt grad nicht ein, wo ich den gesammelt habe).

Ja und dann diese kleine „blau Flamme“, die sozusagen aus der linken Hand der Grünen Tara züngelt 😉

Garantiert nix getürkt, bearbeitet etc. … Ich suche noch nach der technischen Ursache für diese „blaue Flamme“.

P.S. Ein Klick aufs Bild öffnet es in voller Größe (765 KB).

[Update] Des Rätsels Lösung ist gefunden! 😉 Es ist das Bild (bez. Lichtreflexe) des im Nachbarzimmer stehenden Fernsehers, das sich um die Ecke rum 😉 in der Scheibe des hinter der Buddhafigur stehenden Aquariums spiegelt.

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