Faszinierende Videos und verrückte Experimente

Z.B. dies hier:

Und viele andere …

Zum „Buch der verrückten Experimente“ gibt es eine schöne Homepage mit vielen Videoclips und natürlich auch Infos zu solcherlei Experimenten. Beides sehr empfehlenswert!

(Ja, ich sitz im Garten und stöber durchs Netz, eigentlich wollte ich ja Unkraut ziehen und so’n Zeugs, aber ich hätte den Läppi nicht mitnehmen sollen … Nun ja, gleich regnet’s bestimmt sowieso wieder …)

„Christliche Werte“ (Teil 4)

Das mit diesen „Christlichen Gewerkschaften“ scheint zur unendlichen Geschichte zu mutieren:

„Skandalös“: Grüne kritisieren DRK-Blutspendedienst

Münsters Grüne haben den „skandalösen und beispiellosen Umgang des DRK-Blutspendedienstes mit seinen Beschäftigten“ scharf kritisiert. Hintergrund ist die fristlose Kündigung des Gesamtbetriebsrates Eduard Traxmandl-Runge wegen dessen Kritik an der Tarifpolitik des Unternehmens.

Das DRK versuche seit einiger Zeit durch Verhandlungen mit „christlichen“ Pseudo-Gewerkschaften die mit ver.di ausgehandelten Tarife zu unterlaufen, kritisieren die Grünen. […]

Schon mehrfach sei das DRK und sein BSD dadurch aufgefallen, „mit Hilfe so genannter christlicher Mini-Gewerkschaften Löhne und Gehälter massiv absenken und Lohndrückerei zu Lasten der Beschäftigten durchführen zu wollen“, so die Grünen abschließend.

Quelle und mehr dazu hier: echo-muenster.de

Christliche Lohndumpingseuche …

Zieht euch warm an …

Ja, ich weiß, bei diesem Wetter auch noch dicke Pullover erwähnen, grenzt an Folter, trotzdem, es muss sein 😉

Dicke Pullover gegen hohe Heizkosten

Gewerkschaften, Sozialverbände und Linke fordern wegen der gestiegenen Energiepreise Sozialtarife für Arme. Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin empfiehlt einen anderen Weg

Der Sozialdemokrat rät Menschen, die unter hohen Heizkosten leiden, ihren Energieverbrauch einzuschränken und die Zimmertemperatur zu drosseln. „Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können“, sagte der für seine provokanten Äußerungen bekannte Politiker der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. […]

(Quelle: Zeit online)

Liebe SPDler, merkt euch das gut, denn wenn bald eure Finanzen nicht mehr reichen, eure Parteizentrale etc. zu heizen, heißt es auch für euch: Zieht euch warm an!

Wie ich mich auf diesen Tag freue! Irgendwann hat es auch euer letzter Wähler, euer letztes Mitglied, das noch das Prädikat sozial verdient, kapiert:

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

„Christliche Werte“? (Teil 3)

Scharfe Kritik an neuem Tarifvertrag zwischen TNT und christlicher PostgewerkschaftStv. Verdi-Chefin Kocsis: Fällt hinter gesetzliche Mindeststandards zurück

DPVKom-Chef Geyer: Tarifpolitischer Amoklauf

Mainz – Der neue Haustarifvertrag zwischen dem Briefdienstleister TNT und der christlichen Postgewerkschaft CGPT ist bei anderen Gewerkschaften der Postbranche auf scharfe Kritik gestoßen. Gegenüber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte die Stellvertretende ver.di-Vorsitzende, Andrea Kocsis: „Dieser Tarifvertrag fällt aus unserer Sicht hinter gesetzliche Mindeststandards zurück, beispielhaft kann man die Urlaubstage nennen. Im Bundesurlaubs-gesetz gibt es 24 Tage, im Tarifvertrag 22 oder auch die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Auch diese wird in diesem Tarifvertrag unterschritten.“

Der Tarifvertrag, der zum 01.08.2008 in Kraft treten soll, sieht Stundenlöhne zwischen 6,50 € (Ost) und 7,50 € (West) vor. Damit wird der gesetzliche Mindestlohn von 9,00 € (Ost) und 9,80 € (West) für Briefzusteller unterlaufen. Die Große Koalition hatte den Mindestlohn zum 1. Januar in Kraft gesetzt. Außerdem sieht der Tarifvertrag Zuschläge erst ab der 211. Überstunde im Monat vor. Die Kündigungsfristen liegen unterhalb gesetzlichen Regelungen.

Der Vorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV, Volker Geyer, erklärte gegenüber REPORT MAINZ: „Das ist Lohn- und Sozialdumping. Warum diese christliche Postgewerkschaft das macht, ist für uns nicht nachvollziehbar.“[…]

Quelle: Report Mainz

Auf der Homepage der CGPT (Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation) findet sich Folgendes im „Wir über uns“.

Das „C“ …

  • ist kein frommes Etikett, sondern persönliche Überzeugung;
  • steht für vernünftige Zusammenarbeit statt Klassenkampf;
  • garantiert eine Tarifpolitik für Arbeitnehmer/innen, ohne ihre Familien zu vergessen;
  • betreibt eine Tarifpolitik für das persönliche Eigentum.

… Also eine Gewerkschaftsarbeit nach bestimmten Grundsätzen und Wertvorstellungen!

Christliche Gewerkschaften …

  • spalten nicht, sondern stärken die Arbeitnehmerschaft durch ein klares, zeitgemäßes Programm; […]

Arbeitnehmer brauchen eine Gewerkschaftliche Alternative. Christliche Gewerkschaften sind diese Alternative, sind die andere Gewerkschaft. Das Programm der Christlichen Gewerkschaften ist nicht für die Macht des Apparates, sondern für das Wohl der Arbeitnehmer.

Alles klar? Das klingt irgendwie wie direkt aus der INSM-Werbung, kurz: wie neoliberale Propaganda. Siehe INSM-Watchblog, siehe Nachdenkseiten.

Mich würde mal interessieren, ob es Leute gibt, die freiwillig in so eine Gewerkschaft eintreten? Und wenn ja, was die genommen haben … Und wenn nein, ob das ähnlich bezüglich Zwangsmitgliedschaft abläuft, wie hier beschrieben. Und ob die „Verhandlungen“ da auch so abgelaufen sind, wie in Teil 1 beschrieben. Aber bei einem Bischof der Bosse muss einen sowas nun echt nicht mehr wundern.

Ich frage mich, wann wir endlich aufwachen? Ja, hier und da gibt es positive Anzeichen, aber das reicht noch lange nicht. Angesichts solcher menschenverachtender Unverschämtheiten (und ich halte mich gerade echt sehr zurück mit diesem Ausdruck, mir liegt ganz anderes auf der Zunge…) müssten die Straßen voll Protestierender sein, wären Montagsdemos mit Hunderttausenden Beteiligten das Mindeste.

Leute, es bringt nix zu zweihunderttausend in Berlin irgendwelchen Träumen, dass ein Obama eine bessere Welt schafft, nachzurennen. Es bringt nur was, wenn wir das Schaffen einer besseren Welt zu Millionen selbst in die Hand nehmen. Wacht auf, Verdammte dieser Erde …!

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