Alkoholabstinenz, Depression und Angst

Anxiety and depression among abstainers and low-level alcohol consumers. The Nord-Trøndelag Health Study

Findings A U-shaped association between alcohol consumption and the risk of anxiety and depression was found. Abstention was related to increased odds for both case-level anxiety [1.34, 95% confidence interval (CI) 1.19–1.52] and depression (1.52, 95% CI 1.30–1.77). This association was accounted for partly by adjustments for socio-economic status, social network, somatic illness, age (depression only), gender (anxiety only) and ’sick-quitting‘. We also identified significant differences between participants who label themselves as abstainers compared to those who report no usual alcohol consumption, but who do not label themselves as abstainers.

Conclusions The risk of case-level anxiety and depression is elevated in individuals with low alcohol consumption compared to those with moderate consumption. Individuals who label themselves as abstainers are at particularly increased risk. This increased risk cannot fully be explained by somatic illness, social activity or ’sick-quitting‘.

Na dann … Prost! 😉

(via Fischblog)

Vonwegen Sport macht schlank …

Im Fischblog findet sich heute ein Beitrag, auf den ich – sozusagen – schon lange gewartet habe, die heiß ersehnte Bestätigung meiner persönlichen Erfahrungen 😉 Also: Lesebefehl! 😉 (Der gilt allgemein fürs Fischblog, das mir eins meiner liebsten Blogs ist 😉 )

Ich bin – ich möchte fast sagen, von Natur aus 😉 – mit einem recht üppigen Körper ausgestattet. Kurz: Ich bin fett. Rubens hätte das wohl anders gesehen, aber Rubens ist tot. Schon lange. Es liegt natürlich immer auch am Essen, keine Frage, aber, dass ich nun extrem gefräßiger als meine Mitmenschen bin, dagegen spricht nicht nur meine Selbstwahrnehmung, das widerlegen auch Fremdwahrnehmung und Kalorienzählerei. Ich bin wohl einfach ein guter Futterverwerter und wäre evolutionär gesehen sicher der absolute Überlebenshit der nächsten Hungersnot. „Dummerweise“ sind Hungersnöte in Deutschland heutzutage recht rar. So stehe ich vor dem Problem, ohne Hungersnot zu überleben und trotzdem noch in handelsübliche Sessel und durch deutsche Normtüren zu passen 😉

Obwohl meine Abnehmmotivation nicht sooo hoch ist, da ich mich durchaus mag, wie ich bin und – zumindest, wenn ich gewisse Grenzen nicht überschreite und die habe ich inzwischen gut ausgetestet 😉 – auch nicht unwohl fühle, gab es diverse Diät- plus Sportversuche in meinem Leben. Immer mit dem gleichen Ergebnis: Ein Jahr danach wog ich deutlich mehr als je zuvor.

Motiviert wurden diese Versuche zum einen, weil es Momente gibt, wo einen diese ewigen Vorurteile gegenüber Dicken nerven, zum anderen aber vor allem durch die düsteren Warnungen der Mediziner, was mir alles bevorstehe. Wobei ich im Gegensatz zu allen Prognosen bisher sehr gesund bin, ich in dem knappen halben Jahrhundert, die mein Leben nun währt, nie wirklich krank war, sehen wir mal von einer Erkältung alle paar Jubeljahre ab. Bis heute quält mich auch weder Diabetes, Bluthochdruck noch das böse Cholesterin.

Das Problem ist nicht abnehmen. Eben mal 20 kg abnehmen mache ich mit links, bloß was dann? Wer will schon den Rest seines Lebens meines Erachtens geschmacklose „Light“-, „Weight Watcher“- & Co Produkte futtern, Kalorien zählen & Co? Ich habe auch nichts gegen einen leckeren Salat- oder Rohkostteller, ganz im Gegenteil, aber ich habe mir schon was dabei gedacht, nicht als Kaninchen zu inkarnieren 😉 (Nein, natürlich nicht, ich habe mir nichts dabei gedacht… Aber ihr wisst schon, wie ich das meine 😉 ) Ich habe schon vegan, vegetarisch, vollköstlerisch und was es da so alles gibt, gelebt. Gebracht hat es außer viel schlechter Laune, weil das alles einfach nicht mein Ding ist, nichts.

Ich stehe nun mal auch auf saftige Steaks, die gute Curry Wurst, leckeren Kuchen, Saaaaahne… Butter… Pizza… ’n Bierchen, ’n Vino, mal einen Whisk(e)y … hach, halt all das leckere Zeugs, das unsere Zivilisation so mit sich bringt. Ich lebe auch lieber 70 Jahre mit diesen Genüssen als 90 ohne 😉 Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, obs nicht umgekehrt so ist … 😉

Um aber hier nun nicht noch länger meine Lebensgeschichte auszubreiten, die sowieso da draußen niemand interessiert (zu interessieren hat 😉 ) und um auf Lars Beitrag da oben zurück zu kommen: Sport hat abnehmtechnisch nichts gebracht. Im Gegenteil, er kostet mich (und ich meine damit jetzt dies reglementierte Zeugs, das in Muckibuden & Co und nicht ’ne Runde genießend durch den Wald gehen oder Einkaufen radeln etc., was mir durchaus Spaß macht) eine Menge inneren Schweinehund überwinden und damit Lebenszeit, die ich angenehmer zu verbringen weiß, vor allem aber macht er mich verdammt hungrig. Was dann wieder viel inneren Schweinehund kostet, dem nicht nachzukommen. Bis ich dann irgendwann doch schwach werde. Ich bin nun mal nicht so der selbst kasteiende Typ. 😉 Ich will danach relaxen bei ’nem leckeren Essen und kühlen Bier und nicht so ’nem Gemüsesäftchen oder so 😉 Da kann ich mir noch so viel einreden, noch so viele Mantras murmeln, wie gesund das doch alles sei…

Langer Rede kurzer Sinn, was hats nun gebracht? Was sorgt dafür, dass ich auch ohne Hungersnot überlebe? Alles ’n bisschen weiter weg stellen. So, dass man mal eben aufstehen muss, was, wenn man auf drei Ebenen verteilt wohnt wie ich, auch heißt, öfter mal die Treppen rauf/runter. Öfter mal die Lieblingsmucke laut aufdrehen und ’ne Runde abtanzen. Das macht zudem auch noch glücklich 😉 Dazu eine sanfte 😉 Form T’ai-Chi-Ch’uan, die bei mir aber eher unter Meditation läuft. Sowas passt zu meinem Naturell – im Gegensatz zu durch die Pampa hecheln… Wie auch immer, Bewegung ist ganz sicher wichtig. Dafür brauchts aber nicht diese Sport-ist-Mord-Varianten 😉 Und viel Sex natürlich ;-P Der macht ja gar nicht hungrig … 😉

Und essenstechnisch? Drei Mahlzeiten im Abstand von mindestens fünf Stunden, morgens ganz überwiegend Kohlehydrate (Leckere nach Vorliebe, Obst, Nutella… die Rechtschreibprüfung schlägt mir grad „Nutzbelag“ vor… 😉 ), mittags (das ist bei meinem Lebensrhythmus so 17-18:00) alles, was man mag, auch leckeren Nachtisch, auch mal ’n Eis & Co, abends (bei mir so gegen 23:00) keine Kohlehydrate, ansonsten alles, was schmeckt (das ist ganz grob die so genannte Insulin-Trennkost). Und zwischendurch (aber jetzt nicht stündlich 😉 ) immer mal wieder aus der Reihe tanzen, ganz bewusst und mit Genuss und Spaß dran. Für die Extraportion Glück 😉

Kaum zu glauben, aber das funzt. Wissenschaftlich belegt 😉

Surfen auf der Datenautobahn …

Komm sei ein User, geh online, im E-Mail triffst du mich…

O.M.F.G. 😉 Ich bin sicher, ich hab da grad Zensursula im Publikum gesehen … 😀

Das war vorhin das Geburtstagsgeschenk vom Sha für mich … 😉

Mann… 1996 …  Da war meine erste Homepage ein Jahr online …;-)

Neee … ich muss mich jetzt erst mal wieder einkriegen, sowas verkraftet man in meinem Alter nicht mehr so leicht … 😉

Zotero, die Zweite…

Vor einigen Jahren habe ich Zotero entdeckt und hier auch schon mal kurz erwähnt. Ich finde es nach wie vor eine sehr praktische Sache, möchte es nicht mehr missen.

Zotero ist ein kostenloses Tool (Firefox-Extension), mit dem sich Bibliographien, Texte etc. effizient sammeln und organisieren lassen. Es erkennt die Semantik von Quellen und sämtliche Referenzen (Online-Bibliothek, Amazon, Wikipedia etc.) automatisch. Um einzelne Angaben des Autors, Titels und Erscheinungsdaten braucht man sich nicht mehr zu kümmern. Die gesammelten Informationen können verändert, mit Notizen oder Dateianhängen, Tags und Schlüsselwörtern versehen werden, lassen sich sortieren, durchsuchen und bequem exportieren.

Als sehr praktisch haben sich auch die Indizierung / Volltextsuche in PDFs und das Sync-Tool (Sxnchronisieren der Daten zwischen Rechnern, auch unterschiedlichen OS, Zugriff auf die Daten z.B. auch von Bibliotheksrechnern, unterwegs…) erwiesen.

Die Zweinuller, die trotz Beta sehr stabil bei mir läuft, bringt einige neue Features, die auch einfach Spaß machen 😉

Gottvertrauen?!

„Wir brauchen Gottvertrauen“, sagt also Merkel mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkrise, es gehe um die Erkenntnis, dass „wir nicht die ersten sind, die vor Problemen stehen, dass diese lösbar sind und dass wir umfangen sind von der Liebe Gottes“.

Dies äußerte Frau Merkel dieser Tage vor der Katholischen Akademie in München laut Spiegel. Ist das nun Arschkriecherei Anbiederung oder tatsächlich ihre Meinung? Egal, was davon zutrifft, ob Beides zutrifft, wir brauchen so oder so vor allem erst mal eine(n) andere(n) KanzlerIn. Wahrlich nicht nur deshalb, aber auch … Das Problem ist nur, da ist rein gar nichts in Sicht, was auch nur ansatzweise Besserung verspricht.

Nein, Frau Merkel, wir brauchen kein Gottvertrauen angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise. Wir brauchen höchstens welches angesichts der uns Regierenden, auch angesichts Ihnen als Kanzlerin. Aber auch da wird Gottvertrauen genau so wenig ausrichten, wie es je ausgerichtet hat.

Wir brauchen kluge, fähige, redliche, mutige, ehrliche Menschen, die dies Land regieren. Die sich allen verbunden fühlen und nicht nur einer Handvoll Lobbyisten. Die Ahnung von dem haben, das sie tun, wofür sie Gesetze erlassen usw. Die nicht ständig nur an ihre Karriere und ihr Konto denken. Die weiter denken können als von 12 bis Mittag. Die etwas rar Gewordenes besitzen: Gesunden Menschenverstand. Für die Verantwortung und Gerechtigkeit nicht nur leere Worthülsen sind, um die nächste Wahl zu gewinnen. Die Arsch in der Hose haben.

Rüchtüg. Wir sind nicht die ersten, die vor Problemen stehen. Welche Erkenntnis … Vor Problemen steht die Menschheit seit eh und je – wohl seit ihrem ersten Tag. Wann hat ein Gott je eins davon gelöst? Immer waren es Menschen, mutige, kluge, redliche … Menschen, die anpackten, die die Gier, Dummheit, Ideologien und insbesondere auch Religionen in ihre Schranken verwiesen und den Menschen, Menschlichkeit, Humanismus in die Mitte ihres Handelns stellten.

Wir brauchen kein Gottvertrauen. Wir brauchen Vertrauen in andere und uns, Vertrauen, dass wir zusammen in der Lage sind, die Karre aus dem Dreck zu ziehen und fähig, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass derartige Entgleisungen zukünftig verhindert werden. Und vor allem müssen wir das dann auch tun.

Wir brauchen Menschen, nicht Gott.

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