Pferdefleisch für die Bundestagskantine!

Der CDU-Politiker Hartwig Fischer möchte also die aus dem Verkauf genommenen Produkte mit Pferdefleisch an Bedürftige verteilen. Warum so weit schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt? Der Bundestag! Da gibt es doch auch jede Menge Mäuler zu stopfen!

Guten Appetit, Herr Fischer!

Mal im Ernst, nichts gegen Pferdefleisch, aber niemand weiß, soweit ich das mitbekam, was für Pferde da geschlachtet wurden, welche Medikamente sie bekommen haben, wie ihr Gesundheitszustand war.

Arme Menschen müssen bereits eine völlig verfehlte Politik ausbaden, insbesondere völlig verfehlte Wirtschafts- u. Sozialpolitik, und jetzt will man sie auch noch mit dem Dreck aus Verbrechen abspeisen? Mit anderen Worten: Geht doch sterben. Wir brauchen euch nicht. Und wenn ihr schon so dreist seid und nicht sterben gehen wollt, dann fresst gefälligst, was wir nicht wollen.

Da kommt mir das große Kotzen.

Viele Kirchenaustritte nach Kölner Klinikskandal

Die Quittung: Vergewaltigungsopfer : Viele Kirchenaustritte nach Kölner Klinikskandal – Nachrichten Regionales – Köln – DIE WELT.

Kölner Austritte Januar 2012:  432 (davon 271 Katholiken)
Kölner Austritte Januar 2013:  766 (davon 549 Katholiken)

Doppelt so viele bei den Katholiken… Das lässt sich sehen. Bin gespannt auf bundesweite Zahlen.

 

 

TV-Tipp: Ist die katholische Kirche noch zu retten?

So, 03.02.13 um 23:05 Uhr: ttt – titel, thesen, temperamente

Eine neue Studie, die die Deutsche Bischofskonferenz in Auftrag gegeben hat, bestätigte vergangene Woche: Das Image der katholischen Kirche ist deutlich angekratzt. Die umfassende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle wurde von der Deutschen Bischofskonferenz bis auf weiteres verschoben. Ein mutmaßliches Vergewaltigungsopfer wurde an zwei katholischen Kliniken in Köln abgewiesen. Und die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen stehen immer wieder in der Kritik, weil sie gegen Grundrechte und deutsche Gesetze – wie etwa gegen das Antidiskriminierungsgesetz – verstoßen. Die katholische Kirche sei „sterbenskrank“, sagt Kirchenkritiker Hans Küng und prognostiziert in seinem Buch „Ist die Kirche noch zu retten?“ ihr Ende – wenn sie sich nicht modernisiert und verändert. Andernfalls, so die Journalistin und Buch-autorin Eva Müller, „regelt das die demografische Entwicklung ganz von selbst“.

Weiterlesen: Das Erste: Ist die katholische Kirche noch zu retten? | Der hr | hr-online.de

TV-Tipp: In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche? [Update]

Update: Neuer Sendetermin ist Sonntag, der 03.02.2013 um 21:45 Uhr.

Sonntag, 27.01.2013 | ARD  21:45 Uhr

Krankenhäuser, Altenheime oder Kindergärten – die Kirchen, nach dem Staat zweitgrößter Arbeitgeber in Deutschland, bestimmen in ihren Einrichtungen die Regeln mehr als üblich. Nur wer den rechten Glauben hat, bekommt einen Job. Das Streikrecht ist eingeschränkt, Scheidung oder Homosexualität können ein Kündigungsgrund sein. Besonders brisant: die Vorgaben zur Behandlung von Vergewaltigungsopfern in katholischen Krankenhäusern.

Weiterlesen: In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche? – Günther Jauch – Rückblick | DasErste.de.

 

Arbeiten für Gottes Lohn – Wie die Kirche ihre Sonderrechte ausnutzt

Mit rund 1,3 Millionen Menschen sind die Kirchen mit ihren Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie nach dem Öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland. Die von den Kirchen viel gepriesenen Tugenden Gerechtigkeit und Nächstenliebe vermissen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn es um die Bedingungen an ihren Arbeitsplätzen geht, jedoch leider viel zu oft. Sie müssen gegen Lohndumping und Leiharbeit in ihren kirchlichen Einrichtungen kämpfen.

Die Autorin Gita Datta ist quer durch die Republik gereist und hat mit diesen Menschen gesprochen.

Die Situation in den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel schildert Roland Brehm sehr gut.

Mehr Infos:

Aus: Das beredte Schweigen der Kirche

Trotz mehrfacher Anfrage seien die Spitzenvertreter der Kirchen wie auch des Diakonischen Werks der EKD nicht zu Interviews bereit gewesen.

Eine Dreherlaubnis verweigerte der Vorstand der von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel ebenso wie die Beantwortung schriftlich vorgelegter Fragen.

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