Die Evolution kooperativen Verhaltens

Wie kommt das Gute in die Welt? Lassen sich das Gute, Kooperation und Altruismus evolutionär erklären oder braucht es dafür übernatürliche Mächte, einen Gott?

Vertreter des „Intelligent Designs“ behaupten, blinder Zufall zusammen mit selektionswirksamer Notwendigkeit könne niemals etwas gut funktionierendes Neues hervorbringen. Lässt sich diese Behauptung widerlegen? Ja, sagt Prof. Dr. Timm Grams.

Auf seiner Homepage kann man das Java-Programm KoopEgo (inkl. Quelltext) herunterladen, das auf Gefangenendilemma, Axelrods Computerturnieren und Kugelspielen (Manfred Eigen und Ruthild Winkler) basiert und die Bedingungen, unter denen in einer Welt aus Egoisten kooperatives Verhalten entsteht und sich behauptet, aufzeigt. Damit kann dann jeder selbst experimentieren und nachvollziehen, wie das Gute entsteht und sich durchsetzt.

Weitere Infos:

Ich spiel da schon ’ne ganze Zeit mit rum und finds faszinierend. Gerade auch bezüglich unserer aktuellen Situation (politisch/wirtschaftlich) interessant.

Der wahre Egoist kooperiert und wehrt sich gegen Ausbeutung. Oder auch wie ich immer sage, Altruismus ist der schlussendlich effektivere Egoismus. 😉

Oder wie Mahatma Gandhi sagte:

When I despair, I remember that all through history the ways of truth and love have always won. There have been tyrants, and murderers, and for a time they can seem invincible, but in the end they always fall. Think of it – always.

(Via Skeptiker, den ich gestern im Briefkasten vorfand und in dessen Gesellschaft ich heute anregende Stunden im Garten verbrachte, begleitet von Läppi und viel kühlem Gesöff 😉 )

Gentechnik – Eingriff in die Evolution?

Ein Vortrag von Prof. Dr. Beda Stadler, Direktor des Instituts für Immunologie der Universität Bern, anlässlich der Delegiertenversammlung der Freidenker-Vereinigung der Schweiz vom 17. Mai 2009, zum Thema Gentechnik – gehalten auf die typisch stadlerische Art 😉 Ich wünsche unterhaltsame 60 Minuten 😉

Evolution rockz!

Vor einiger Zeit hatte ich hier irgendwo schon mal das Video „Darwin & The Naked Apes / Children of Evolution“ verlinkt:

Nun gibts musikalischen Nachschub zum Darwin-Jahr:

Hier gehts zur Homepage: Darwin rocks! ÜberLieben

Und – ein Come back Jim Knopfs! Mein Favorit aus Kindertagen bis heute!

Jim Knopf lernt die Evolutionstheorie

Eiiiineeee Insel mit zwei Beeergen … *sing*

Schon mal schöne freie Tage wünsch ich euch und viel Spaß beim Winter vertreiben und Frühling begrüßen! 😉

TV-Tipp: Sterbehilfe

Heute Abend (laut meiner TV-Zeitschrift um 0:00 Uhr, laut dieser Angabe um 23:30 Uhr) läuft im Ersten die Dokumentation „Sterbehilfe – Der Streit um den selbstbestimmten Tod“ von Liz Wieskerstrauch.

Als KommentatorInnen kommen zu Wort:

  • Wolfgang Putz, Medizinrechtler und Spezialist für Patientenrechte am Lebensende
  • Prof. Gian Domenico Borasio, Palliativmediziner
  • Dr. Winfried Beck, Sterbehilfebefürworter
  • Gita Neumann, Sterbehilfebegleiterin, Humanistischer Verband Deutschland
  • Prof. Edzard Schmidt-Jortzig, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates
  • Dr. Margot Käßmann, Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Niedersachsen

Dr. med. Winfried Beck ist ein Arzt, der bisher durch besonderes medizinisches Engagement und Zivilcourage auffiel (als als Vorstandsvorsitzender des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte), nicht aber als Mitglied einer Sterbehilfeorganisation. Siehe auch: Den Wunsch der Betroffenen respektieren:

„… Nicht nur Schmerzen und unheilbare Krankheit kommen als Motiv in Frage, aus dem Leben scheiden zu wollen. Sind diese Menschen nicht auch in Not und auf Hilfe angewiesen? Sie dürfen genauso wenig allein gelassen werden wie Sterbende … In einer Welt, die schon allein die Anerkennung eines solchen Wunsches negativ besetzt, bleibt diesen Menschen oft kein anderer Ausweg als der Sturz von einem Hochhaus, der Sprung vor die Bahn oder eine andere grausame, aus der Verzweiflung und Isolation geborene Methode der Selbsttötung, sofern sie dazu überhaupt in der Lage sind. Häufig scheitert der Versuch, so aus dem Leben zu gehen, bleiben dauerhaft Schäden, wächst die Verzweiflung. … „

Auf Pro Sterbehilfe kann man einen Aufruf unterzeichnen:

Wir fordern in Deutschland nicht die Freigabe der Tötung auf Verlangen bzw. der direkten aktiven Sterbehilfe. Wir bekennen uns jedoch zu der empirisch nachweisbaren Tatsache, dass Leidlinderung, Schmerztherapie, Sterbehilfe und -begleitung als ärztliche Aufgaben nicht schematisch voneinander abzugrenzen, sondern ineinander verwoben sind. Dabei ist Sterbehilfe nach Meinung von namhaften Ethikern, Ärzten (Klinikern und freiberuflich Tätigen), Juristen (Richtern, Bundesrichtern, Anwälten) und auch Theologen mit dem ärztlichen Ethos vereinbar und kann moralisch und ethisch darüber hinaus geboten sein.

Bitte unterstützen Sie, dass Sterbehilfe aus ärztlichen Gewissensgründen nicht länger verteufelt werden darf und soll.

Sie können Ihre Solidarität bekunden und diesen Aufruf unterschreiben, wenn Sie seinen Inhalt im Grundsatz teilen.

Weitere Infos:

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