Petition: Gleiche Rechte für alle Arbeitnehmer/-innen

„Kann Gewerkschaft Sünde sein?“: ver.di startet Unterschriftenaktion und Onlinepetition in kirchlichen Einrichtungen

Mit einer bundesweiten Unterschriftenaktion in Einrichtungen und Betrieben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verstärken diakonische Mitarbeitervertretungen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Bemühungen für die Anerkennung demokratischer Grundrechte. „Wir fordern gemeinsam mit den Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen eine gerechte Bezahlung, reguläre Tarifverhandlungen, das Streikrecht sowie die gleichen Mitbestimmungsrechte wie für Betriebsräte in weltlichen Einrichtungen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler zum Auftakt der Unterschriftenaktion. Ergänzt wird die Unterschriftensammlung von einer Onlinepetition unter

https://www.openpetition.de/petition/online/gleiche-rechte-fuer-alle-arbeitnehmer-innen

Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in kirchlichen Einrichtungen würden noch immer grundlegende demokratische Rechte vorenthalten, sie seien nach wie vor Beschäftigte zweiter Klasse.

Es zeichne sich ab, dass die EKD auf ihrer Synode in Düsseldorf vom 7. bis 13. November 2013 Kirchengesetze erlassen wolle, die Streikrecht und echte Mitbestimmung verhindern sollen. „Unterschriftenaktion und Onlinepetition sollen ein Zeichen setzen: Die Beschäftigten wehren sich gegen Bevormundung. Wir fordern gleiche Rechte für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betonte Bühler.

Die in der gemeinsamen Aktion von ver.di und der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft von Mitarbeitervertretungen in der Diakonie (Buko) gesammelten Unterschriften sollen am 9. November 2013 dem Rat der EKD und der Kirchenkonferenz überreicht werden.

Weitere Informationen unter www.streikrecht-ist-grundrecht.de

Spendenaufruf: Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz

Am 7. September soll der letztes Jahr so erfolgreiche GerDiA-Aktionstag eine Wiederholung finden. Inhaltlich wird es wieder um die Diskriminierung von Konfessionslosen gehen, neben der Arbeitswelt wird aber auch der Bereich Schule mit berücksichtigt werden.

Organisiert wird die bundesweite Aktion von der Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) und der „Schul-Kampagne“ des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), zur Teilnahme aufgerufen sind die lokalen und regionalen Strukturen aller säkularen Verbände.

Mehr Infos hierzu: GerDiA-Aktionstag reloaded

Da derzeit noch eine Finanzierungslücke von 2.500 Euro besteht, wurde auf Helpedia eine Aktion gestartet, die diese Summe aufbringen soll.„Die letzten vier Monate der Kampagne sind vielleicht die wichtigsten“, begründet Initiator Gunnar Schedel das Vorgehen. „Nachdem im Vorfeld der Bundestagsanhörung im März 2012 alle damaligen Abgeordneten mit Informationen beschickt wurden, sollten auch die Ergebnisse von Corinna Gekeler in ähnlicher Weise genutzt werden. Und die Mittel dafür müssen wir bis Ende August auftreiben.“ In den letzten zwei Jahren sei vielen Menschen bewusst geworden, welche Ungerechtigkeiten das kirchliche Arbeitsrecht bewirke, auch vielen politischen Entscheidungsträgern. „Es wäre fahrlässig, jetzt nicht am Ball zu bleiben“, meint Schedel, der von Beginn an ehrenamtlich in der GerDiA-Kampagne mitgearbeitet hat.

 

Liebe Befürworter des Leistungsschutzrechts

… ihr müsst zukünftig draußen bleiben. Ich werde nicht mehr auf euch verlinken, ich werde auch zukünftig auf eure Produkte verzichten. Die Kündigungen für Abos sind raus, im Netz hilft mir des Weiteren dies Bookmarklet, um zu checken, wer das LSR unterstützt und hier im Blog ist das D64 LSR-Stopper Plugin installiert.

Ja, ich weiß, angeblich soll mich als Blogger das alles nicht betreffen. Aber darum geht es gar nicht. Auch nicht darum, dass dies dilettantisch zusammen geschusterte Gesetz viel zu schwammig formuliert ist, dass man sich da sicher sein könnte.

Es geht darum, dass mich das als Internetnutzer betrifft. Darum, dass ihr Taxifahrer dafür abkassieren wollt, dass sie Leute zu eurem Restaurant fahren, mit der Begründung, wenn ihr nicht Gerichte in eurem Restaurant anbieten würdet, wollte auch niemand mit dem Taxi dorthin und der Taxifahrer nichts verdienen. Das ist absurd? Genau. Das ist absurd.

Es geht darum, dass ich nicht möchte, dass Suchmaschinenergebnisse zukünftig so aussehen:

lsr

Liebe Befürworter des LooserLeistungsschutzrechts, ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lernen, wie das Internet funktioniert. Tschüss.

Piraten: Deutliches Votum gegen eine Wasserprivatisierung

SPD, CDU, Grüne und Piraten haben sich im Landtag NRW gegen die von der Europäischen Kommission vorangetriebene Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung ausgesprochen. Der einstimmig (bei Enthaltung der FDP) verab­schiedete gemeinsame Antrag fordert die Landesregierung auf, sich gegen jegliche Liberalisierungs- und Privatisierungstendenzen im Rahmen der EU-Konzessionsrichtlinie bei der öffentlichen Trinkwasserversorgung einzusetzen.

Weiterlesen: Piraten: Deutliches Votum gegen eine Wasserprivatisierung | Piratenfraktion im Landtag NRW – Hier wird Politik gemacht.

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